Sechs Jahre nach Hanau ist klar: Die Schüsse kamen von einem Täter, aber dieses Land hat mitgeschossen. Nichts wurde aufgearbeitet, nichts aufgeklärt, nichts verändert. Von versperrten Notausgängen bis zu faschistischen Netzwerken in Uniform, die rassistische Gewalt geht weiter, Tag für Tag.
Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar, Kalojan Velkov und Ibrahim Akkuş.
Unsere Geschwister werden bedroht, kriminalisiert, abgeschoben, zusammengeschlagen. Während Polizei, Parteien und Medien so tun, als sei Hanau Vergangenheit, wissen wir: Hanau wiederholt sich. Unsere Trauer ist Wut. Und aus dieser Wut wird Widerstand. Wir gehen zum antirassistischen Kampftag auf die Straße, weil Staat und Nazis Hand in Hand arbeiten, weil Aufklärung und Gerechtigkeit verweigert werden, weil unsere Viertel, unsere Körper, unser Leben ins Visier geraten. In den Fabriken, auf der Straße, an den Grenzen und bald wieder an der Front. Den Toten gedenken heißt, für die Lebenden zu kämpfen. Kommt mit uns auf die Straße zum Antirassischten Kampftag am 19.02! Weitere Infos folgen.
Für Hanau. Für unsere Geschwister. Für Befreiung für alle!
Am 19.02.2026 treffen wir uns um 18.00 Uhr am Bahnhof Cannstatt für die gemeinsame Demonstration und anschließende Kundgebung.
Seid laut, seid dabei!!
Antifaschistisches Aktionsbündnis Stuttgart & Region / Revolutionäre Zukunft Stuttgart
Wann? Am 19. Februar 2026 um 18:00 Uhr Wo? Bahnhof Cannstatt
