Heute [27.05.26] wurde eine Genossin von uns in Stuttgart von jungen Faschos mit Thor-Steinar-Gürteln verfolgt und als „scheiß Antifa“ beleidigt. Doch das war kein Einzelfall. Rechte Gewalt gehört für viele Antifaschist*innen längst zur Realität.
Bereits Anfang letzten Jahres kam es zu Angriffen und gezielten Einschüchterungsversuchen gegen uns. Eine Genossin wurde heimlich fotografiert, in einer anderen Situation wurde ihr angedroht, sie auf die Bahngleise zu werfen. Solche Drohungen sind keine „Provokationen“ oder „Jugendstreiche“, sondern Ausdruck rechter Gewalt, die bewusst Angst verbreiten und Menschen einschüchtern soll.
Immer wieder werden Antifaschist*innen im Netz genauso wie auf der Straße bedroht, verfolgt und angegriffen. Erst im April wurde eine Person durch Rechtsextremisten lebensgefährlich mit einem Messer verletzt. Während rechte Gruppen immer offensiver auftreten, verharmlosen Politik und Öffentlichkeit diese Zustände weiterhin oder schauen weg.
Doch wir lassen uns nicht einschüchtern. Weder Drohungen noch Angriffe werden uns davon abhalten, antifaschistisch aktiv zu sein. Wenn Faschos versuchen, Angst zu verbreiten, antworten wir mit Solidarität, Zusammenhalt und organisiertem Widerstand. Antifaschismus bleibt notwendig, auf der Straße, im Alltag und überall dort, wo rechte Hetze und Gewalt auftreten.
Kein Fußbreit den Faschist*innen.
Volle Solidarität mit unserer Genossin.

