Für eine lebendinge Gedenkkultur & antifaschistischen Widerstand

Um den Opfern des Holocausts zu gedenken, haben wir gestern [27.01.2026], 81 Jahre nachdem das Konzentrationslager Auschwitz von der Roten Armee befreit wurde, gemeinsam mit der VVN BdA vor der Münze 13, dem ehemaligen Gestapo-Revier, eine Kundgebung abgehalten. Das Gedenken begannen wir mit einer Rede, in der wir beschrieben, wie der Antisemitismus ein „zentrales ideologische(s) Fundamente war, um die Herrschaft der Kapitalisten zu sichern“ und wie die Nazis Jüdinnen und Juden verantwortlich für die schweren Krise des Kapitalismus machten, während es stattdessen „die räuberischsten und reaktionärsten Teile des deutschen Finanzkapitals (waren) die eine großes Interesse an der Machtergreifung der Nazis hatten“. Danach wurde auf den aktuellen Antisemitismus in der neuen […]

Antifaschismus auf Messers Schneide

Zur AfD-Fraktion gehörender Strausberger Stadtverordneter Nicolai Schirocki zu Geldstrafe verurteilt Strausberg solle eine Stadt sein, in der man streiten dürfe, aber nicht mit Waffen, fordert Bürgermeisterkandidat Knut Steinkopf (Linke). Die Bürgermeisterwahl ist am 15. Februar 2026. Am Mittwochmorgen ist erst einmal eine kleine Kundgebung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) vor dem Amtsgericht. Steinkopf und andere sprechen zusammen 15 Minuten lang vor knapp 30 Leuten. Dabei wird auch ein Verbot der AfD gefordert und Samuel Signer von der VVN-BdA nennt es unglaublich, dass Menschen beim Gedenken an Opfer des Faschismus angepöbelt und mit einem Messer bedroht werden. Über ein mögliches Verbot der AfD hätte das Amtsgericht nicht zu befinden. […]