Die AfD wächst.
Im Februar 2025 wurde die AfD bei der Bundestagswahl mit 10 Millionen Stimmen als zweitstärkste Kraft in den Bundestag gewählt. Laut Parteiangaben wachse die Mitgliederanzahl deutschlandweit stetig, die AfD Baden-Württemberg verkündet Ende 2025 um die 9.000 Mitglieder zu haben.
Dieser Trend ist auch in der Region Ulm feststellbar: In den letzten Jahren ist eine zunehmende Professionalisierung des AfD Kreisverbandes Ulm/Alb-Donau feststellbar. In Blaustein wurde ein erster Ortsverband gegründet und die Anzahl an Mandate und Veranstaltungen nimmt langsam zu.
Trotz dieser Entwicklung, hält sich die AfD in der Region Ulm sehr bedeckt – jahrelang wurde verheimlicht, wer genau im Vorstand des Kreisverbandes ist und bis heute werden viele der Veranstaltungen nicht öffentlich durchgeführt.
Wir haben dies und die kommenden Landtagswahlen am 08.03.2026 als Anlass genommen, einen genaueren Blick auf die lokalen Strukturen in Ulm und Umgebung zu werfen.
Ausgangspunkt war für uns diese Fragen:
- Wie organisiert sich die AfD in der Region?
- Welche Orte nutzt die AfD für Veranstaltungen?
- Welche Personen sind im AfD Kreisverband aktiv?
- Wie positionieren sie sich politisch?
Die gesamte Recherche auf einem Blick
Überblick zum gesamten AfD Kreisverband Ulm/Alb-Donau
Übersicht zum AfD Kreisverband Ulm/Alb-Donau
Die AfD Ulm/ Alb- Donau hat ihre Aktivitäten in den letzten Jahren wieder mit Veranstaltungen, Infoständen und Mandatsträgern vermehrt. Teile der AfD Ulm/ Alb- Donau treten mittlerweile öffentlicher auf als früher, jedoch treten Teile des Vorstands nach wievor nur mit Initialien auf der Website auf und Veranstaltungen werden oft geheim geplant und durchgeführt. Mit dieser Veröffentlichung wollen wir Licht in das Dunkle bringen und über den Aufbau, Funktions- und Mandatsträger, Veranstaltungen und inhaltlichen Ausreichtung der AfD Ulm/ Alb- Donau berichten
Aufbau des Kreisvebandes
Der AfD Kreisverband (KV) Ulm/ Alb- Donau ist die Untergliederung der AfD auf Kreisebene des Landkreises Ulm und des Landkreis Alb- Donaukreis (ADK) und ist an den AfD Landesverband Baden- Württemberg angegliedert. Der KV Ulm/ Alb-Donau deckt den Bundestagswahlkreis 261 Ulm und Landtagswahlkreis 64 Ulm und 65 Ehingen ab. Auf der Website tritt Daniel Rottmann als Kreissprecher mit dem Postfach 1126 in 89001 Ulm verantwortlich für die Inhalte auf. Der KV Ulm besteht aus dem Ortsverband (OV) Ulm und dem im Januar 2025 gegründetem Ortsverband Blaustein. Seit den Kommunalwahlen 2024 besetzt die AfD Ulm/ Alb- Donau einige kommunale Mandate in der Stadt Ulm, Stadt Blaustein und im Kreisrat ADK. Sie nominierten ohne Erfolg Daniel Rottmann als Direktkandidat zur Bundestagswahl 2025 und zur Landtagswahl BW 2026 Direktkandidaten im Wahlkreis Ulm und Ehingen.

Infrastruktur
Zurzeit verfügt die AfD Ulm/ Alb- Donau über keine eigenen Räume. Als Kreissprecher Daniel Rottmann noch im Landtag BW saß, hatte er ein eigenes Bürgerbüro in Ulm- Söflingen. Abhängig von der Landtagswahl 2026 bei der Daniel Rottmann sowohl Direkt- als auch Listenkandidat ist, kann sich dies jedoch zukünftig wieder ändern. Auf der Website tritt Daniel Rottmann als Kreissprecher mit dem Postfach 1126 in 89001 Ulm verantwortlich für die Inhalte auf. Das Konto der AfD Ulm/ Alb- Donau lag früher bei der Volksbank Ulm/ Biberach, dies wurde jedoch durch die Volksbank gekündigt. Aktuell gibt die AfD Ulm/ Alb- Donau ein Konto bei der Sparkasse Ulm an.
Der Kreisverband nutzt für seine öffentliche Kommunikation vorrangig Facebook und einen personalisierten Telegramkanal von Daniel Rottmann. Die AfD- Fraktion im Alb- Donaukreis hat einen eigenen Telegramkanal, der allerdings keine große Reichweite hat. Seit kurzem tritt der KV Ulm/ Alb- Donau auf Instagram auf, dass dies ein offizieller Account ist, ist aufgrund der geringen graphischen und inhaltlichen Qualität der Posts auf den ersten Blick nur schwer zu erkennen.
Rechte Codes im Landtagswahlkampf 2026: der KV Ulm/Alb-Donau spielt mit MAGA und „Remigration“
Im Bundes- und Landtagswahlkampf setzte die AfD Ulm/ Alb- Donau vermehrt auf Infostände, z. B. in der Ulmer Innenstadt, aber auch in Ehingen, Ulm- Wiblingen oder Dornstadt. Bei den Infoständen verteilen sie neben ihren eigenen Flyern auch Flyer und Werbematerialien des übergeordneten AfD Landesverbandes.
So werden im aktuellen Landtagswahlkampf in Ulm Gummibärchen in der Form von Flugzeugen mit der Beschriftung “Zeit für den Flieger” verteilt. Die einzelnen Gummibärchen haben die Form eines Flugzeugs.

Das ist eine offensichtliche Anspielung auf die AfD Forderung nach massenhaften Abschiebungen, die sich je nach Position innerhalb der AfD von Millionen von Menschen spricht und sich in Teilen der Partei auch gegen Menschen mit der deutschen Staatsbürgerschaft richtet. Hergestellt wurden die Gummibärchen von der WLD Service & VertriebsgmbH mit Sitz in Berlin.
Der KV Ulm/Alb-Donau druckt und verteilt im aktuellen Wahlkampf zur Landtagswahl 2026 Bierdeckel mit dem Slogan „Make Germany Pray Again“, eine Anspielung auf Donald Trumps Parole „Make America Great Again“.
Einschätzung
In den letzten Jahren zeigt die AfD KV Ulm/ Alb- Donau eine deutliche Zunahme an Aktivitäten. Dies scheint mit einer Zunahme an Mitgliedern, die auch Funktionsämter und Kandidaturen übernehmen, zusammenzuhängen. Auffallend ist, dass sich diese Aktivitäten zunehmend auf das Gebiet außerhalb des Stadtgebiets Ulm fokussieren.
So ist die Gründung eines eigenen Ortsverband in Blaustein sinnbildlich hierfür. Dies könnte einen Strategiewechsel darstellen, aber auch mit der Angst vor Gegenprotesten und öffentlichen Reaktionen zusammenhängen.
Daran schließt sich an, dass bis heute nur ein Teil der AfD- Ulm Funktionsträger öffentlich auftreten. Die Landtagswahl 2026 könnte entscheidend für den Kreisverband Ulm/Alb-Donau sein, da mit einem erneuten Landtagsmandat von Daniel Rottmann Gelder für ein potentielles Wahlbüro in Ulm zur Verfügung stehen würden.
Insgesamt ist der Kreisverband Ulm/Alb- Donau bei weitem nicht so strukturstark wie andere Kreisverbände (mit eigenene Räumen, Mandatsträgern auf Landes- und Bundesebene), aber wächst in den letzten Jahren merklich – sowohl in Aktivitäten als auch öffentlich auftretenden Mitgliedern.
Vorstand des Kreisverbands und AfD Gemeinderäte Ulm
Vorstand AfD Kreisverband Ulm/Alb-Donau und AfD Gemeinderäte Ulm
- Daniel Rottmann – Kreisverbandssprecher und Gemeinderatsmitglied Ulm
- Nicolas Brickenstein – Gemeinderatsmitglied Ulm
- Andreas Härtel – stellvertretender Sprecher Ulm
- Bernhard Steinert – stellvertretender Sprecher Alb-Donau-Kreis
- Christian Schrein – stellvertretender Sprecher Allmendingen
- Robert Bauer – Schatzmeister Kreisverband
- Barbara Anke – Beisitzerin Ulm
- Mike Schramm – Beisitzer Alb-Donau-Kreis
- Ilias Rashiti – Beisitzer Ulm
- Gertrude Lukhaup – Beisitzerin Ulm
Stand: Frühjahr 2026

Funktion: Kreisverbandssprecher Ulm, Landtagskandidat Ulm, Gemeinderatsmitglied Ulm
Ausschüsse im Gemeinderat: Fachbereichsausschuss Kultur, Fachbereichsausschuss Stadtentwicklung, Bau und Umwelt, Internationaler Ausschuss, Aufsichtsrat Projektentwicklungsgesellschaft Ulm mbH, Aufsichtsrat der Sanierungstreuhand Ulm GmbH, Verbandsversammlung des Stadtentwicklungverbandes Ulm/Neu-Ulm
Beruf: Mitarbeiter im LandtaG für Udo Stein
Daniel Rottmann
Daniel Rottmann ist Kreisverbandssprecher des AfD-Kreisverbands Ulm /Alb-Donau und sitzt für die AfD im Gemeinderat Ulm. Außerdem tritt er als Direktkandidat der AfD für die Landtagswahl 2026 für den Wahlkreis Ulm an und steht auf Landeslistenplatz 27. Rottmann ist seit Mai 2014 AfD-Mitglied und war von 2016 bis 2021 AfD-Landtagsabgeordneter.
Daniel Rottmann zählt ideologisch zur christlichen Rechten und ist stellvertretender Sprecher des Regionalverband Süd der Christen in der AfD (ChrAfD). Auch im Wahlkampf und auf Social Media inszeniert sich Rottmann als gläubiger Christ. Seine Positionen sind am ehesten als fundamentalistisch-christlich einzuordnen.
„Eintreten für unsere Werte und dafür zu kämpfen – Für mich persönlich heißt das auch hin zu Gott. Sich an seinen Worten und an der Bibel zu orientieren und da sich auch inspirieren zu lassen für die Politik.“
Daniel Rottman in einer Rede am 22.02.2025 auf dem Petrusplatz Neu-Ulm
Öffentlich gibt er sich gegenüber der Presse als gemäßigter, konservativer Rechter. Eine Distanzierung von Persönlichkeiten wie Björn Höcke oder anderen erfolgt jedoch nicht. Das lässt sich aus einem Interview in der Südwestpresse aus dem Sommer 2025 entnehmen:
„Ich sehe mich selbst im konservativ-bürgerlichen Bereich. Der Begriff patriotisch passt ebenso, auch wenn ich ihn wenig verwende. Vielleicht hätte man mich in der CDU der 80er Jahre wiederfinden können“
„Auch wenn die CDU das regelmäßig bestreitet, haben wir 80 Prozent inhaltliche Übereinstimmung. Wenn die CDU das ernsthaft umsetzen würde, wäre eine Koalition sinnvoll.“
„Ich mag kein Flügeldenken und bin froh, dass wir das in Baden-Württemberg recht gut überwunden haben. Ich komme mit den meisten sehr gut zurecht, nur mit wenigen tue ich mich schwer.“
Daniel Rottmann in einem SWP Interview vom 25.06.2025

Das gemäßigte Bild, dass Rottmann von sich in der Öffentlichkeit zeichnet, steht im starken Widerspruch zur Bundes-AfD und anderen Personen seines Kreisverbandes, wie beispielsweise Nicolas Brickenstein. Zu diesem ist er öffentlich sehr wortkarg. Wird er auf Brickenstein in Interviews angesprochen, bleibt er allgemein und oberflächlich:
„Ich fühle mich wohler in den westdeutschen Landesverbänden“. Rechtsextremistisches Gedankengut erlebe er in Baden-Württemberg „wenig bis gar nicht“. Dort seien „engagierte Leute aus der Mitte der Gesellschaft“ in der AfD. Oder welche wie er, mit konservativem, christlichen Hintergrund.
Wie muss man sich die Zusammenarbeit mit Nicolas Brickenstein im Gemeinderat vorstellen? Auch kein Thema, über das Rottmann gern spricht. Nur so viel: Die Zusammenarbeit sei sachlich, „wir haben unsere Bereiche aufgeteit.“ Auf die Frage, was sie verbinde, antwortete er: „Das Parteibuch und das Geschlecht.“
Auszüge aus einem Artikel über Daniel Rottmann in der Südwestpresse vom 21.02.2026
Diese gemäßigte Selbstdarstellung von Rottmann lässt sich exemplarisch an zwei Punkten stark in Zweifel ziehen:
1. Rottmann sucht keine Distanz zum völkisch-nationalistischen Teil der AfD, sondern kooperiert offen: Rottmann hat regional, auf Länderebene und auf Bundesebene offensichtliche Bezugspunkte zum äußersten extrem rechten Teil der AfD.
In der Region: Seit Jahren tritt Daniel Rottmann gemeinsam mit Nicolas Brickenstein, der jahrelang in der Identitären Bewegung aktiv war und im Oktober 2024 einen Vortrag mit Martin Sellner in Neu-Ulm organisierte, bei Infoständen und auf Veranstaltungen auf. Am 22.02.2025 stand Rottmann mit Franz Schmid von der AfD Neu-Ulm auf einer Bühne zum gemeinsamen Wahlkampfabschluss in Neu Ulm. Sowohl Brickenstein als auch Schmid sind eindeutig Teil der völkisch-nationalistischen Strömung in der AfD.
Landesebene: Daniel Rottmann arbeitet aktuell für den AfD BW Landtagsabgeordneten Udo Stein. Stein ist vorallem durch einen Skandal im Sommer 2023 bekannt. Dort habe er Gäste einer Shisha Bar mit einer Softair Pistole bedroht und saß zeitweise in der Psychatrie. Von dort brach er aus und in seinem Dienstzimmer im Baden-Württembergischen Landtag wurde ein Rucksack mit Munition und einem Jagdmesser gefunden. Ermittlungen gegen ihn wurden wegen Schuldunfähigkeit eingestellt. Stein war 2015 Unterzeichner der „Erfurter Resolution“ des Höcke-Flügels. Im Bundestagswahlkampf 2013 war Stein angeblich am Wahlkampf für die NPD beteiligt. Eine Übersicht mit weiteren Infos zu Udo Stein und Daniel Rottmann findet sich beim Antifaschistischem Dokumentations- und Informationszentrum Baden-Württemberg.
Bundesweit: Auch auf seinen Social Media- Kanälen zeigt Rottmann keine Distanz zum völkisch-nationalistischen Teil der AfD und teilt immer wieder entsprechende Inhalte. In den Jahren 2023 und 2024 teilte er fünfmal Posts von Björn Höcke und am 15.08.2024 einen Post der AfD Thüringen mit dem Slogan „Sommer, Sonne, Remigration“. 2025 teilte er 13 mal Posts von Beatrix von Storch, welche u.a. 2016 durch die Forderung nach Schüssen an der Grenze bekannt wurde. Am 23.10.2025 postete Rottmann ein Selfie mit Niklas Lotz, der als extrem rechter Videoblogger seit 2016 auftritt und unter anderem von der Südwestpresse beim offenen Lügen für seine rassistische Stimmungsmache und Opferinszenierung erwischt wurde.
2. Daniel Rottmanns Weltbild ist nicht moderat konservativ, sondern christlich- fundamentalistisch, antifeministisch und auch extrem rechts:
Christlich-fundamentalistisch: Vor seiner AfD-Parteikarriere war Rottmann in den zwei christlich-fundamentalistischen Kleinstparteien „Partei Bibeltreuer Christen“ (PBC) und der PBC-Abspaltung „Arbeit, Umwelt, Familie – Christen für Deutschland“ (AUF) aktiv. Er war er 2008 bis 2012 Mitglied der AUF. In dieser Partei war er u.a. stellvertretender Landesvorsitzender in Schleswig-Holstein und 2012 Beisitzer im Bundesvorstand der AUF. Er gibt selber an in einer Freikirche aktiv zu sein.
Antifeministisch: Seinen Einstieg in die Politik ist laut Rottmanns eigenen Aussagen und Webseiten in den 1980er Jahren „eine Unterschriftenaktion zum Thema Lebensrecht Ungeborener“, hier wird also von Schwangerschaftsabbrüchen gesprochen. Rottmann nahm am 20. Januar 2018 am Symposium der rechts-christlichen „Demo für alle“ im Raum Frankfurt teil. Offensichtlich steht Rottmann gegen die körperliche Selbstbestimmung und mindestens für die massive Einschränkungen von legalen Abtreibungsmöglichkeiten. Das ist eine fundamentale Säule eines antifeministischen Weltbildes.
Extrem rechts: Neben seiner engen Zusammenarbeit mit Personen die offen Teil des völkisch-nationalistischen Strömung in der AfD sind, spielt Rottmann selbst auch offen mit extrem rechten Codes. So druckt und verteilt sein Kreisverband im aktuellen Wahlkampf zur Landtagswahl 2026 Bierdeckel mit dem Slogan „Make Germany Pray Again“, eine Anspielung auf Donald Trumps Parole „Make America Great Again“. Ein weiteres Beispiel: im aktuellen Wahlkampf verteilt die AfD Ulm/Alb-Donau Gummibärchen in Flugzeugform in Verpackungen mit der Aufschrift „Zeit für den Flieger“. Dies ist eine offensichtliche Anspielung in einer Partei in der offen von der Abschiebung von „mehreren Millionen“ Menschen fantasiert wird und parallel dazu AfD Prominenz wie Björn Höcke seit Jahren davon sprechen, dass „…ohne Probleme mit 20, 30 Prozent weniger Menschen in Deutschland leben können„ (Höcke im Dezember 2023).
Rottmann hat als Kreisverbandssprecher großen Einfluss und Mitspracherecht, was an den Infoständen verteilt wird. Er könnte solche Sachen unterbinden. Stattdessen nutzt Rottmann Trump Parolen und duldet mindestens das Verbreiten von Abschiebephantasien, während er sich gleichzeitig im Interview mit der Südwestpresse selbst als „moderat konservativ“ darstellt und sich so äußert:
Rottmann tritt stets korrekt auf. Respekt anderen gegenüber, Begegnungen auf Augenhöhe, darauf legt er Wert. „Jemanden die Menschenwürde absprechen, das geht gar nicht.“
Auszüge aus einem Artikel über Daniel Rottmann in der Südwestpresse vom 21.02.2026
Diverse Zitate von Daniel Rottmann:
„Er hält Umweltschutz für richtig und wichtig, aber es dürfe keine Klimaideologie daraus erwachsen. „Können wir Klimaveränderungen überhaupt beeinflussen?“, fragt er.
Daniel Rottmann hinterfragt den menschengemachten Klimawandel, aus der Schwäbischen Zeitung vom 20.02.2026
„Er war erkrankt und ich bin froh, dass es ihm jetzt wieder gut geht.“
Daniel Rottmann zu Udo Stein und den Vorfällen rund um Stein (Munition und Messer im Landtagsbüro, Bedrohung von Personen in einer Shihsa Bar mit Softair Pistole, Ausbruch aus einer Psychatrie) aus der Schwäbischen Zeitung vom 20.02.2026
„Wir sind offen für eine Zusammenarbeit mit der CDU. Wir warten auf der anderen Seite der Brandmauer, bis das Feuer aus ist“, sagt der Theologe und überzeugte Christ. „Wir wollen gerne mit der Union Themen umsetzen, die sie mit anderen Parteien nicht verwirklichen kann.“
Daniel Rottmann zur Zusammenarbeit der CDU und AfD, aus der Schwäbischen Zeitung vom 20.02.2026
„Die #Diskussionsrunde in diesem ersten Aufeinandertreffen der sechs Kandidaten verlief in sachlicher und #fairer #Atmosphäre. Einzelne Punkte waren sicherlich spannend. Gratulation an Mario Schneider, der sich an seinem Geburtstag der Runde gestellt hat. Bei jedem in der Männerrunde wurde erkennbar wofür er steht.“
Daniel Rottmann gratuliert dem CDU Kandidaten öffentlich am 08.01.2026 auf seinem Telegram Kanal nach einer Diskussionveranstaltung an der Universität Ulm
„Als Christ möchte ich Hoffnung in die Gesellschaft tragen und Mut machen zu einem Leben mit Jesus Christus – dem allerbesten, wenn es darum geht, Hoffnung für sein Leben zu bekommen – für alle Bereiche.“
Daniel Rottmanns Angabe zu seinen Beweggründen auf der Gemeinderat Ulm Webseite
„Die aktuellen Kommentare müssen nicht jedem gefallen, sind aber von der Meinungsfreiheit gedeckt.“ Ob sie ihm selbst gefallen? „Nein, mir gefällt das nicht“, sagt Rottmann. Distanzieren werde er sich aber weder von den Beiträgen noch vom AfD-Post an sich, entgegent er. Rassismus fördere die AfD damit nicht, meinte er.
Daniel Rottmann über rassistische Kommentare („Abschieben“, „Afrika“, „Spielen die im Afrika-Cup?“ „nix-deutsch“, Kotzemojis etc.) unter einem Facebook Post des AfD KV Ulm/Alb-Donau aus der Südwestpresse vom 29.11.2023
„Ich schlage Thilo Sarrazin als neuen Bundespräsidenten vor. Alternativ könnte er die Nachfolge von Frau Merkel übernehmen. Beides wäre gut für unser Land.”
Daniel Rottmann am 22.08.2016 auf Facebook laut dem ADIZ Baden-Württemberg
Widerspruch Rottmanns zum Thema „Geld für Soziales“
Frühjahr 2025:
„Und wenn wir wieder wie die dahinten (der Gegenprotest) das fordern, immer mehr Geld für Soziales, immer mehr Geld für die ganze Welt, dann wird dieses Land in dieser Spaltung verschwinden, für die nicht wir als AfD verantwortlich sind, sondern die Feinde der Demokratie, auf der anderen Seite.“
Daniel Rottmann bei einer Rede am 22.02.2025 auf dem Petrusplatz Neu-Ulm über den antifaschistischen Gegenprotest
Frühjahr 2026:
Eine seiner politischen Forderungen: Massive Investitionen in den Wohnungsbau, damit „sozial Schwache nicht auf der Straße stehen“. (…)
Überdies will der Kandidat, sofern er in den Landtag einzieht, Budgets für Bildung aufstocken. Mehr Lehrer benötige das Land, aber auch verstärkt Unterricht in den Fächern Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. „Kinder müssen zudem Deutsch reden können, wenn sie eingeschult werden“
Daniel Rottmann zu Wohnungslosigkeit, aus der Schwäbischen Zeitung vom 20.02.2026
Funktion: Gemeinderatsmitglied Ulm
Ausschüsse im Ulmer Gemeinderat: Hauptausschuss, Fachbereichsausschuss Bildung und Soziales, Betriebsausschuss Entsorgung, Wirtschafts- und Innovationsausschuss, Aufsichtsrat Ulmer Messe, Verbandsversammlung des Zweckverbandes Sparkasse Ulm
Beruf: Steuerberater
Nicolas Brickenstein
Nicolas Brickenstein (Jahrgang 1990) sitzt seit Sommer 2024 für die AfD im Ulmer Gemeinderat. Vor seinem parteipolitischen Engagement war Brickenstein über Jahre hinweg für die Identitäre Bewegung Schwaben aktiv. Bereits 2017 beteiligte er sich an einer gescheiterten Banneraktion der Identitären Bewegung in Ulm. Mit der Zeit rückte Brickenstein weiter in den Vordergrund der Organisation und trat teilweise als ihr Sprecher auf.
Noch während seiner Aktivitäten in der Identitären Bewegung pflegte Brickenstein enge Kontakte zur AfD. Damals noch vorwiegend zu dem Neu-Ulmer Kreisvorsitzenden Franz Schmid. Über Monate hinweg nahmen Brickenstein und Franz Schmid gemeinsam an den Spaziergängen des Querdenken-Spektrums in Ulm teil.
Brickenstein fing an sich in der Jungen Alternative Bayern (JA Bayern) zu engagieren und wurde im Januar 2023 ihr Schatzmeister. Mit seinem offiziellen Wohnsitzwechsel von Neu-Ulm nach Ulm fing Brickenstein an seine Aktivitäten zum AfD Kreisverband Ulm/Alb-Donau zu legen.
Am 14.09.2024 verteilte Nicolas Brickenstein gemeinsam mit dem Gemeinderatskandidat der AfD Ulm Erik Burczyk am Rande des Ulmer CSDs sexistische, transphobe und queerfeindliche Flyer. Er trug dabei eine Umhängetasche des extrem rechten Antaios Verlages. Als Adresse im Impressum des Flyers gab er das Rathaus Ulm an – die Stadt Ulm leitete rechtliche Schritte ein.
Am 18.10.2024 organisierte Brickenstein in Ulm einen Vortrag mit dem Begründer der österreichischen Identitären Bewegung Martin Sellner. Brickenstein wurde von Sellner auf die Bühne geholt und eindeutig als Organisator benannt.
Im Sommer 2025 nahm Brickenstein an einer Veranstaltung des extrem rechten Antaios Verlages in Schnellroda teil. Der Antaios Verlag versucht den Ideologischen Unterbau für die sogenannte Neue Rechte zu liefern.
Öffentliche Aussagen von Brickenstein, die auf seine ideologische Verortung schließen lassen gibt es kaum. Wenn Journalist*innen ihn anfragen, zieht er Anfragen ins lächerliche oder weicht aus.
Seine Vergangenheit in den Kreisen der Identitären Bewegung spricht allerdings Bände. Die Teilnahme an der Veranstaltung in Schnellroda sowie die Veranstaltung mit Martin Sellner im Herbst 2024 zeigen, dass Brickenstein mit seinen aktivistischen Wurzeln nicht gebrochen hat. Die Identitäre Bewegung ist im Kern neofaschistisch und verbreitet u.a. die extrem rechte Verschwörungserzählung eines angeblichen gezielten großen Austausches und hat ehreblich dazu beigetragen den Begriff „Remigration“ als politischen Kampfbegriff zu verbreiten. Auf faschistische Autoren wie u.a. Julius Evola oder Ezra Pound bezieht sich die IB positiv.
„Nach wie vor werden unbegrenzt Menschen aus fremden Ländern und Kulturen in Deutschland aufgenommen und den Kommunen aufgezwungen. Asylheime sprießen auch in Ulm wie Pilze aus dem Boden, während kritische Stimmen ignoriert werden. Ich kann und werde es nicht akzeptieren, mich fremd und unsicher in der eigenen Stadt zu fühlen.“
Nicolas Brickenstein in seinem AfD Kommunalwahl-Flyer 2024

(Foto: Schwäbische Zeitung)
Im aktuellen Landestagswahlkampf ist Brickenstein auffällig wenig beteiligt. Möglicherweise liegt das daran, dass zwei andere Identitäre Bewegungs Aktivisten im Frühjahr 2026 aus der AfD austreten mussten, nach der Thematisierung ihrer Identitären Bewegungs Aktivitäten: Dominik Böhler im Kreis Konstanz und Maximilian Märkl in Bayern
Die bisher einzig offene Beteiligung Brickensteins war natürlich in Neu-Ulm – bei einem Infostand der AfD Neu-Ulm zum bayrischen Kommunalwahlkampf am 20.02.2026 am Petrusplatz
„Wir brauchen eine Kehrtwende in der Einwanderungspolitik. Ulm darf nicht mehr als absolut nötig sogenannte Flüchtlinge aufnehmen. Zudem muss die Unterbringung so erfolgen, dass sie den Steuerzahler am wenigsten belastet. Ebenso muss bei der Unterbringung darauf geachtet werden, dass dies an einem passenden Standort geschieht.Außerdem setze ich mich dafür ein, dass sich die Sicherheitslage in Ulm wieder verbessert. Die Kriminalität muss konsequent bekämpft werden.“
Nicolas Brickensteins Angabe zu seinen Beweggründen auf der Gemeinderat Ulm Webseite
Queer- und Transfeindliche Flyer beim Ulmer Christopher-Street-Day (CSD) 2024
„Ungeniert laufen dort [gemeint ist der CSD Ulm] (halb) nackte Männer herum und Männer, die denken, sie seien Frauen. Diese sind nur zwei Beispiele von Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen. So wird Kindern auch ihre natürliche Geschlechtsidentität systematisch aberzogen.“
„Wir sind heute hier um dagegen ein Zeichen zu setzen und fordern ein Verbot von jeglichen sexuellen Paraden wie dem CSD, um unsere Kinder und Familien zu schützen.“
„Es gibt viele psychische Probleme, aber nur zwei Geschlechter“
Zitate aus einem Flyer, den Nicolas Brickenstein am 14.09.2024 am Rande des Ulmer CSD verteilte
Funktion: stellvertretender Sprecher Ulm, CO Sprecher des Kreisverbandes
Beruf: Mitarbeiter bei centrotherm International ag in Blaubeuren
Andreas Härtel
Andreas Härtel ist seit 2023 stellvertretender Kreissprecher der AfD Ulm/Alb-Donau. Seine politische Arbeit begann Härtel laut eigenen Angaben 1997 bei der SPD, wo er bis 2004 Mitglied war. Seit 2016 engagiere er sich bei der AfD. Seit 2023 bekleidet Härtel das Amt des stellvertretenden Kreissprecher im Kreisverband Ulm/Alb-Donau.
Härtel trat bei der Gemeinderatswahl in Ulm 2024 auf Listenplatz vier für die AfD an. Im damaligen Wahlkampf äußerte er sich kritisch gegenüber dem Ausbau erneuerbarer Energien. Auch auf Social Media äußert er sich zu energiepolitischen Themen und spricht unter anderem vom „Klimatotalitarismus“, der beendet werden müsse und davon, dass Klimaschutz eine „totalitäre Spielwiese aller [sei], die [..] den Menschen als Schädling betrachten und ihn einzig nach einem Spurengas bewerten.“ Diese Positionierung ist in Hinblick seiner beruflichen Tätigkeit in einem Unternehmen, dass an nachhaltigen Energielösungen arbeitet, durchaus interessant, aber ein Widerspruch den Andreas Härtel auszuhalten scheint. So bezog sich auf seinem Social Media Profil auf sein 25-jähriges Firmenjubiläum bei centrotherm.

Generell ist Andreas Härtel viel auf Social Media aktiv. Inhaltlich äußert er sich zum Beispiel zu „linksgrüner Ideologie“ und behauptet. dass dies nach dem „Coronawahn“ schon die zweite Diktatur sei, die er mitmache. Einen Messerangriff in Ulm im Januar 2026 versuchte er mit „‚Unsere Demokratie‘ hat in Ulm mitgestochen!“ politisch zu instrumentalisieren und vermutlich der „linksgrünen Ideologie“, die er immer wieder beschreibt, die Schuld geben. Er teilte auch Inhalte des extrem rechten Blogs „TichysEinblicke“.
Zum Thema Einbürgerung sagt er im Kontext der Menschen, die 2015 nach Deutschland geflüchtet sind, dass Deutsch sei, wer einen deutschen Pass habe, allerdings sei es grundgesetzkonform genauer hinzuschauen und andere Kritieren zu formulieren, wer den Pass bekomme. Mit Aussagen dieser Art schaffte es Andreas Härtel auch in das Gutachten des Bundesamts für Verfassungsschutz, dass im April 2025 öffentlich wurde.
„Die Frage der Zugehörigkeit zum Deutschen Volk sollte künftig nicht nur eine formaljuristische Dimension haben, sondern in erster Linie eine ethnisch- kulturelle. Auch da bin ich ganz #AfD.“
Andreas Härtel am 03.08.2024 auf Facebook zu finden auf Seite 133 des Gutachten des Bundesamt für Verfassungsschutz
Ebenso äußerte er sich queerfeindlich und verschwörungserzählerisch zum CSD in Ulm:
„Schaulaufen der Gratismutigen … Orgien der Aufdringlichkeit, das „must gut find“ für Infantile! Eine teuflische Mitläufersekte mit willfährigen Bekenntnisklatschhasen! Eine Bewegung, welche bereits Kindern erzählt, sie seien womöglich falsch und können das Wunder der Schöpfung durch Verstümmelung und Hormone „heilen“! Eine staatlich finanzierte, polit-mediale, sog. zivilgesellschaftliche Beeinflussungsindustrie, welche sogar die Sprache bestimmt!
Aus tiefstem Herzen lehne ich diesen Teufelskult ab!“
Andreas Härtel auf Facebook mit Bezug auf den CSD in Ulm am 21.06.2025
Andreas Härtel ist regelmäßiger Kirchgänger und inszeniert sich ähnlich wie Rottmann öffentlich als gläubiger Christ. Bis 2024 war er auch im Kirchenverband Söflingen tätig. Aufgrund seiner öffentlichen Tätigkeiten in der AfD schloss die Kirchegemeinde ihn aus. Das stieß ihm böse auf. Auch Härtel ist aufgrund seiner Positionen am ehesten als fundamentalistisch-christlich einzuordnen.
Funktion: stellvertretender Sprecher ADK, Kreisrat langenau
Beruf: Eitle Glas- und Metallbau GmbH Leichtmetallbau
Bernhard Steinert
Bernhard Steinert ist stellvertretender Kreissprecher der AfD im Alb-Donau-Kreis sowie Kreisrat für die AfD in Langenau.
Bernhard Steinert tritt bei AfD Ulm/ Alb- Donau Veranstaltungen auf, so zum Beispiel auf dem Gruppenfoto nach der Veranstaltung mit Markus Frohnmaier und Serge Menga in der Stadthalle Langenau am 24.01.2026.
Neben seinen Tätigkeiten für die AfD ist Steinert Karatetrainer im Karateverein Langenau.
Funktion: stellvertretender Sprecher Allmendingen
Beruf: Teamleiter Fieldservice
Christian Schrein
Christian Schrein ist stellvertretender Kreissprecher der AfD in seiner heimatgemeinde Allmendingen im Alb-Donau-Kreis.
Christian Schrein tritt bei AfD Ulm/ Alb- Donau Veranstaltungen auf, so zum Beispiel auf dem Gruppenfoto nach der Veranstaltung mit Markus Frohnmaier und Serge Menga in der Stadthalle Langenau am 24.01.2026.
Funktion: Schatzmeister Ulm
Beruf: Laut ZeitungsBericht im Bereich Steuer und Finanzen tätig
Robert Bauer
Robert Bauer ist Schatzmeister des Kreisverbandes Ulm/Alb-Donau. Bei der Gemeinderatswahl 2024 stand er auf der Liste der AfD Ulm/ Alb- Donau.
Robert Bauer tritt bei AfD Ulm/ Alb- Donau Veranstaltungen auf, so zum Beispiel auf dem Gruppenfoto nach der Veranstaltung mit Markus Frohnmaier und Serge Menga in der Stadthalle Langenau am 24.01.2026.
Funktion: Beisitzerin Ulm
Beruf: ehemals Nagelstudiobesitzerin
Babara Anke
Babara Anke ist seit Jahren Beisitzerin des Vorstandes des AfD-Kreisverbandes Ulm/Alb-Donau. Bis heute tritt sie auf der Website des Kreisverbandes nicht mit vollem Namen auf.
Barbara Anke tritt bei AfD Ulm/ Alb- Donau Veranstaltungen auf, so zum Beispiel auf dem Gruppenfoto nach der Veranstaltung mit Markus Frohnmaier und Serge Menga in der Stadthalle Langenau am 24.01.2026.
Gegenüber der SWP erklärte sie in einem Interview 2024, dass sie Angst vor Übergriffen auf ihr Nagelstudio gehabt hätte. Passiert sei real aber nichts. Inzwischen sei sie im Ruhestand.
Funktion: Beisitzer AfD Kreisverband Ulm-Alb/Donau
Mike Schramm
Mike Schramm ist Beisitzer des AfD-Kreisverbands Ulm-Alb/Donau. Auf Faceobook gibt er an in Blaubeuren zu wohnen.
Mike Schramm tritt bei AfD Ulm/ Alb- Donau Veranstaltungen auf, so zum Beispiel auf dem Gruppenfoto nach der Veranstaltung mit Markus Frohnmaier und Serge Menga in der Stadthalle Langenau am 24.01.2026.
Funktion: Beisitzer Ulm
Ilias Rashiti
Ilias Rashiti ist Beisitzer des Vorstands der AfD Ulm/ Alb- Donau. Er tritt auf der Website des Kreisverbandes nicht mit vollem Namen auf.
Der Kreisverband hat keine einheitliche Schreibweise für den Vornamen von Rashiti – auf ihrere Facebook Seite steht einmal Iliaz, auf der Webseite hingegen Ilias.

Funktion: Beisitzerin Ulm
Gertrude Lukhaup
Gertrude Lukhaup ist Beisitzerin des Vorstands der AfD Ulm/ Alb- Donau. Sie tritt auf der Website des Kreisverbandes nicht mit vollem Namen auf. Bei der Gemeinderatswahl 2024 stand sie auf der Liste der AfD Ulm/ Alb- Donau.
Getrude Lukhaup tritt bei AfD Ulm/ Alb- Donau Veranstaltungen auf, so zum Beispiel auf dem Gruppenfoto nach der Veranstaltung mit Markus Frohnmaier und Serge Menga in der Stadthalle Langenau am 24.01.2026.
Vorstand des Ortsverband Blaustein
Vorstand AfD Ortsverband Blaustein
- Wolfgang Hullak – Ortssprecher
- Koray Günes – Stellvertretender Ortssprecher
- Fabian Krug – Beisitzer
- Nicolai Haag – Beisitzer
Stand: Frühjahr 2026

Funktion: Ortssprecher Blaustein
Wolfgang Hullak
Wolfgang Hullak (Jahrgang 1963) ist der Ortssprecher des OV Blausteins und für die AfD Kreisrat im Wahlkreis Dornstadt.
In seinem Namen werden Mitteilungen und Fotos veröffentlicht und für viele Veranstaltungen der AfD Ulm/ Alb- Donau muss man sich bei ihm per E-Mail anmelden.
Er vertritt die AfD Ulm/ OV Blaustein auch z.B. auf dem Landesparteitag der AfD BaWü 2025 und besuchte gemeinsam mit Dieter Schwarzenberger Franz Schmids Sommerfest in Senden im Mai 2025 bei dem Maximilian Krah und Dennis Braun, Aktivist der Identitären Bewegung sprach.
Er tritt oft in einer organisatorischen Rolle auf und organisiert so z.B. im Dezember 2025 einen Stammtisch mit Franz Schmid.
Inhaltlich äußert sich Hullak über Social Media nationalistisch und rassistisch und teilt auch gerne mal extrem rechte Inhalte. So teilte er z.B. eine “Nachricht besonders an Frau Bärbock und Herr Habeck […] aber auch alle anderen Vaterlandsverräter – Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen”.
Hullak teilt außerdem queerfeindliche Inhalte in denen die “verwirrte Generation” damit addressiert wird, dass es nur zwei Geschlechter gebe und für alles andere “Psychiater oder Dachlatte”.
Hullak bedient ebenfalls sich der extrem rechten Erzählung des Feindbildes Antifa, fordert ein Antifa- Verbote und setzt Antifaschismus mit dem historischen Nationalsozialismus gleich.
Funktion: Stellvertretender Ortssprecher
Beruf: stellvertretende Leitung der Kardiotechnik im Universitätsklinikum Ulm
Koray Günes
Koray Günes (Jahrgang 1974) ist der stellvertrende Ortssprecher des AfD OV Blaustein. Er trat für die AfD bei den Kommunalwahlen 2024 an und ist bei der Landtagswahl 2026 der stellvertretende Direktkandidat für den Wahlkreis Ehigen.
Günes ist bei zahlreichen Infoständen und Stammtischen der AfD Ulm/ ADK vor Ort. Günes vertrat die AfD Ulm/ ADK bei dem Landesparteitag 2025.
Günes ist Kardiotechniker und arbeitet als stellvertretende Leitung der Kardiotechnik im Universitätsklinikum Ulm.
Auf der AfD Ulm/ Alb-Donau Wahlkampfveranstaltung in der Stadthalle Langenau am 24.01.2026 sprach er vom Jahr 2015 als politischen Wendepunkt und sprach darüber, dass Integration durch Arbeit, Verantwortung und Rechtstaatlichkeit gelinge, gleichzeitig Gewaltkriminalität als “Einzelfälle” relativiert werde, und erinnert mit seiner Sprache so an rechte Dogwhistles rund um Migration.
Ironischerweise sprach er auch davon, dass sich AfD- Mitglieder nicht verstecken dürfen, ein Widerspruch zum jahrelangen Auftreten seines eigenen AfD Kreisverbandes.
Funktion: Beisitzer Blaustein
Fabian Krug
Der SSV Ulm Fan Fabian Krug ist der Beisitzer des AfD OV Blaustein. Er war 2024 auf dem AfD Parteitag in Ulm. Auf seinem Socialmediaprofil fanden sich Fotos, wie er in Tschechien mit Waffen posiert.
Seit September 2025 hat er keinen festen Wohnsitz in Deutschland mehr. Er gibt an nach Zürich ausgewandert zu sein, da es in Deutschland “bergab” gehe. Krug ist offensichtlich Fan des SSV Ulm 1846 und geht ins Donaustadion zu Heimspielen.
Im Internet teilte er unter anderem Bilder von einem Airbus A-390 und kommentierte dies mit “Endlich habe ich das perfekte Abschiebe-Flugzeug gefunden!”
Ebenso finden sich mehrere Fotos auf seinem Facebook Profil mit Waffen und Panzern, die einige Jahre alt sind und wohl nicht in Deutschland aufgenommen wurden.


Funktion:Beisitzer
Beruf: Abteilungsleiter bei HMS Analytical Software
Nicolai Haag
Nicolai Haag ist Beisitzer für den AfD OV Blaustein. Er arbeitet als Abteilungsleiter bei HMS Analytical Software.

AfD Gemeinderäte im Alb-Donau-Kreis
AfD Gemeinderäte im Alb- Donau- Kreis
- Wolfgang Hullak – Kreisrat für den Wahlkreis Dornstadt und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der AfD- Fraktion im Alb- Donau- Kreis
- Michael Scheffler – Gemeinderat für die AfD in der Stadt Blaustein und Fraktionsvorsitzender der AfD- Fraktion und Kreisrat für den Wahlkreis Ehingen der AfD- Fraktion im Kreisrat des Alb- Donau- Kreis
- Erwin Beckers – Kreisrat im Wahlkreis Laichingen im Alb- Donau- Kreis
- Bernhard Steinert – Kreisrat für den Wahlkreis Langenau im Alb- Donau- Kreis
- Ulrich Schiek – Gemeinderat für die AfD in der Stadt Blaustein und Kreisrat für den Wahlkreis Blaustein im Alb- Donau- Kreis
Stand: Frühjahr 2026

Funktion: Ortssprecher Blaustein
Wolfgang Hullak
Wolfgang Hullak (Jahrgang 1963) ist der Ortssprecher des OV Blausteins und für die AfD Kreisrat im Wahlkreis Dornstadt.
In seinem Namen werden Mitteilungen und Fotos veröffentlicht und für viele Veranstaltungen der AfD Ulm/ Alb- Donau muss man sich bei ihm per E-Mail anmelden.
Er vertritt die AfD Ulm/ OV Blaustein auch z.B. auf dem Landesparteitag der AfD BaWü 2025 und besuchte gemeinsam mit Dieter Schwarzenberger Franz Schmids Sommerfest in Senden im Mai 2025 bei dem Maximilian Krah und Dennis Braun, Aktivist der Identitären Bewegung sprach.
Er tritt oft in einer organisatorischen Rolle auf und organisiert so z.B. im Dezember 2025 einen Stammtisch mit Franz Schmid.
Inhaltlich äußert sich Hullak über Social Media nationalistisch und rassistisch und teilt auch gerne mal extrem rechte Inhalte. So teilte er z.B. eine “Nachricht besonders an Frau Bärbock und Herr Habeck […] aber auch alle anderen Vaterlandsverräter – Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen”.
Hullak teilt außerdem queerfeindliche Inhalte in denen die “verwirrte Generation” damit addressiert wird, dass es nur zwei Geschlechter gebe und für alles andere “Psychiater oder Dachlatte”.
Hullak bedient ebenfalls sich der extrem rechten Erzählung des Feindbildes Antifa, fordert ein Antifa- Verbote und setzt Antifaschismus mit dem historischen Nationalsozialismus gleich.
Funktion: Gemeinderat für die AfD in der Stadt Blaustein und Kreisrat für die AfD im Wahlkreis Ehingen
Beruf: Projektingeneur für Rentschler Biopharma in Laupheim
Michael Scheffler
Seit Mai 2024 ist Michael Scheffler Gemeinderat für die AfD in der Stadt Blaustein und Kreisrat für die AfD im Wahlkreis Ehingen im Alb- Donau- Kreis. Im Kreisrat tritt er als Fraktionsvorsitz auf.
Außerdem wurde er im Juli 2025 zum Landtagsdirektkandidat der AfD im Wahlkreis Ehingen gewählt.
Scheffler arbeitet als Projektingeneur für Rentschler Biopharma in Laupheim und gibt auf seinem Linked-In Profil an im Kreisrat des ADK zu sitzen, allerdings ohne seine Parteizugehörigkeit zu erwähnen.
Inhaltlich distanziert Scheffler in einem Interview in der SWP im Oktober 2025 unter anderem von dem Begriff der Remigration. Im gleichen Interview weicht er allerdings einer Frage über die extrem rechte Welterzählung des “Bevölkerungsaustauschs” aus und positioniert sich „skeptisch“ zum menschengemachten Klimawandel:
“Das ist nicht meine Meinung. Ich würde nie sagen, nur weil du anders aussiehst, darfs du nicht da sein. Das halte ich für Schwachsinn.”
„Begriffe wie “Bevölkerungsaustauschs” drücken Ängste aus, die einige in der Bevölkerung nachvollziehen können. Ich sehe darin kein Verfassungsproblem.”
„Ich bin für erneuerbare Energien, weil wir keine eigenen Rohstoffe haben. […] beim menschengemachten Klimanwandel bin ich skeptisch: Die Menscheit hat Einfluss, aber wir legen zu viel Gewicht auf das Thema. Es gibt wichtigere Probleme. Effizienz und Wirtschaftlichkeit müssen im Vordergrund stehen.“
Michael Scheffler in einem Interview mit der Südwestpresse vom 18.10.2025
Die Widersprüche, der sich hier andeutet, sind beispielhaft für mehrere widersprüchliche Positionen innerhalb des AfD KV Ulm/Alb-Donau. Scheffler lehnt auf der einen Seite formal Remigration ab, gleichzeitig stellt er die extrem rechte Verschwörungserzählung eines großen Austausches als berechtigte Angst da.
Ist die Distanzierung von dem Begriff der „Remigration“ von Scheffler glaubhaft?
In einem Artikel der Südwestpresse zu Scheffler am 17.02.2026 heißt es:
“Dennoch hat der Blausteiner keine Berührungsängste zu extremen AfD-Vertretern in der Region, wie dem Neu-Ulmer Landtagsabgeordneten Franz Schmid (…)
Neben Schmid trifft Scheffler nach eigener Aussage auch den Ulmer Gemeinderat Nicolas Brickenstein. (…)
Scheffler bescheinigt Brickenstein dennoch eine „grundsätzlich gesunde Einstellung“.
Auszüge aus einem Südwestpresse Artikel vom 17.02.2026
Funktion: Kreisrat für die AfD im Wahlkreis Laichingen im Alb-Donau-Kreis
Beruf: Allgemeinarzt und arbeitet in der Hausarztpraxis von Rojina Tatur
Erwin Beckers
Seit Mai 2024 ist Erwin Beckers (Jahrgang 1958) Kreisrat für die AfD im Wahlkreis Laichingen im Alb- Donau- Kreis.
Dr. Erwin Becker ist Allgemeinarzt und arbeitet in der Hausarztpraxis von Rojina Tatur in der Rathausgasse 1 in Dornstadt.
Funktion: stellvertretender Sprecher ADK, Kreisrat langenau
Beruf: Eitle Glas- und Metallbau GmbH Leichtmetallbau
Bernhard Steinert
Bernhard Steinert ist stellvertretender Kreissprecher der AfD im Alb-Donau-Kreis sowie Kreisrat für die AfD in Langenau.
Neben seinen Tätigkeiten für die AfD ist Steinert Karatetrainer im Karateverein Langenau.
Funktion: Gemeinderat für die AfD in der Stadt Blaustein und Kreisrat für die AfD im Wahlkreis Blaustein
Beruf: Leitet als Bauunternehmer die Firma SCHIEK Bau
Ulrich Schiek
Seit Mai 2024 ist Ulrich Ludwig Georg Schiek (Jahrgang 1975) Gemeinderat für die AfD in der Stadt Blaustein und Kreisrat für die AfD im Wahlkreis Blaustein im Alb- Donau- Kreis.
Er ist Bauunternehmer der Firma SCHIEK Bau in Blaustein.
Wo trifft sich die AfD in der Region – Recherche zu Veranstaltungsorten und interaktive Karte
Der AfD KV Ulm/Alb-Donau mietet Räume weit außerhalb und unter falschen Angaben an
Der AfD KV Ulm/Alb-Donau nutzt in den letzten Jahren in der Region unterschiedliche Räumlichkeiten für Veranstaltungen. Dabei griffen sie vor allem auf Gaststätten und Vereinsräume zurück.
Diese lagen zum großen Teil außerhalb beziehungsweise am Rand des Stadtgebiets Ulm. Die Stadthalle Langenau sowie die Birkenlauhalle Erbach-Ringingen bilden als Räumlichkeiten in Gemeindebesitz eher Ausnahmen.
Wir haben versucht die Vereine und Gaststätten zu kontaktieren und um Stellungsnahme gebeten. Mehrere Rückmeldungen schildern, dass den Vereinen oder Gaststätten die Nutzung durch die AfD nicht bewusst war und zum Teil erst im Nachgang bekannt wurde. Im Vorfeld wurde in mehreren Fällen wohl durch falsche Angaben von Gründen wie „Familienfeiern“ Räume für Parteiveranstaltungen angemietet.
Eindeutig Feststellbar ist, dass die Mezebar in Erbach 2025 der am häufigsten genutzte Veranstaltungsort des AfD KV Ulm/Alb-Donau war.
Stadthalle Langenau
- 24.01.2026 Stammtisch mit Markus Frohmaier (AfD- MdB), Serge Menga und dem Ulmer Landtagskandidaten Daniel Rottmann in der Stadthalle Langenau
Die Stadthalle ist nicht im Privatbesitz, sondern gehört der Stadt Langenau. Die Anmietung wurde von der Stadt Langenau und der Bürgermeisterin nicht öffentlich bekannt gemacht, erst durch die Ankündigung von Gegenprotest wurde die Nutzung bekannt und Thema in Langenau. Ungefähr 300 Personen demonstrierten dagegen, bei der AfD waren circa 50 Personen anwesend.
Im Nachgang vom Gegenprotest ist lokal eine Diskussion zwischen Oberbürgermeisterin und Gemeinderäten darüber entstanden, wie die Stadthalle zukünftig zu vermieten ist.
Sportgaststätte SV Unterweiler
02.12.2025 Vortrag von Franz Schmid (AfD- MdL Bayern) vom AfD OV Blaustein zum Thema „Syrien ist sicher“
Auf Anfrage gab ein Vereinsmitglied an, dass der Verein nicht mit der Veranstaltung involviert gewesen sei und betont eine Haltung für eine bunte Gemeinschaft und gegen jede Art von Diskriminierung.
Sportgaststätte SV Eggingen
- Am 17.05.2025 wurden in der Sportgaststätte des SV Eggingen die Landtagskandidaten für den Wahlkreis Ehingen aufgestellt
- Am 19.07.2025 fand der Kreisparteitag der AfD Ulm/ Alb- Donau statt. Ein Foto zeigt den neu gewählten Vorstand auf dem Gelände vor der Sportgaststätte des SV Eggingen.
- am 12.11.2025 hat der AfD OV Blaustein einen internen Stammtisch mit Sandro Scheer (AfD- MdL) in der Sportgaststätte durchgeführt.
Auf Nachfrage distanzierte sich der SV Eggingen von den Veranstaltungen und Inhalten der extrem rechten AfD und gab an, dass das Pachtverhältnis zum Pächter inzwischen beendet sei.
Mezebar in Erbach
Veranstaltungen des AfD KV Ulm/Alb-Donau in der Mezebar:
- 07.11.2025 geplantes Jugendfest der AfD-Jugend BW Südwürttemberg und AfD KV Ulm/ Alb- Donau mit Lars Haise (AfD- MdB), Markus Frohnmaier (AfD- MdB) und Ruben Rupp (AfD- MdB). Das Jugendfest wurde nach der Ankündigung von Gegenprotesten abgesagt.
- am 28.05.2025 fand der AfD KV Ulm/Alb-Donau Kreisparteitag in der Mezebar statt
- vermutlich am 12.04.2025 interne Landesdeligiertenwahl KV Ulm/ Alb- Donau für den Landesparteitag
- 11 oder 12.02.2025 Stammtisch AfD KV Ulm/Alb-Donau mit Gerd Mannes (AfD- MdL Bayern) und Tomasz Froelich (AfD- MdEP)
- 08.02.2025 Neujahresempfang AfD KV Ulm/ Alb- Donau und KV Biberach neben Markus Frohnmaier (AfD- MdB) sprachen Paula Gulde (AfD KV Biberach) und Daniel Rottmann (AfD KV Ulm/ Alb- Donau)
- 23.01.2025 Infoveranstaltung mit Niko Boutakoglou (AfD Ludwigsburg) zum Thema GEG
- 13.12.2024 Infoveranstaltung mit AfD- MdB Martin Hess zum Thema „Wie wir Deutschland retten“
In der öffentlichen Auseinandersetzung rund um das geplante AfD-Jugendfest am 07.11.2025 äußerte sich der Betreiber der Mezebar mehrfach öffentlich. Zuerst behauptete er, dass die AfD-Veranstaltung nicht bei ihm stattfinden würde. Später sprach er von genau einer Veranstaltung der AfD, die bei ihm stattgefunden habe.
Das ist faktisch falsch, der Besitzer der Mezebar hat öffentlich gelogen. Dennoch sagte der Wirt das Jugendfest öffentlich ab. Seitdem ist bisher keine weitere Nutzung durch die AfD feststellbar.
Landgasthof Öpfingen
Im Landgasthof Öpfingen fanden folgende AfD Veranstaltungen statt:
- 19.02.2025 Stammtisch AfD Ulm/Alb Donau mit Rainer Balzer (AfD- MdL BW)
Auf einer Anfrage unsererseits gab es keine Reakton.
Gasthof Adler (Erbach-Bach)
Im Gasthof Adler bei Erbach-Bach fanden mindestens zwei Veranstaltungen des AfD Kreisverbandes Ulm/Alb-Donau statt:
- 19.12.2024 Aufstellungswahl der Direktkandidaten der AfD Ulm/Alb-Donau
- 27.09.2024 Stammtisch der AfD Ulm/Alb-Donau mit den AfD Bundestagsabgeordneten Markus Frohnmaier, Malte Kaufmann und Diana Zimmer
Auf einer Anfrage unsererseits gab es keine Reakton.
Underground Neu-Ulm
Das Underground in Neu-Ulm gehört dem AfD- Mitglied Dieter Hailing, der in der SWP klar sagt, dass dies nur von „Freunden“ genutzt wird.
- 19.10.2024 Vortrag von Martin Sellner organisiert von AfD- Ulm Gemeinderat Nicolas Brickenstein und Dieter „Diddy“ Hailing. Die Veranstaltung wurde polizeilich aufgelöst
- 18.10.2024 Veranstaltung der AfD Ulm/Alb-Donau mit Ulrich Singer (AfD- MdL Bayern) und Daniel Rottmann
- 02.02.2023 Veranstaltung der AfD Ulm/Alb-Donau mit AfD Bundestagsabgeordneter Markus Frohnmaier
Da das Underground im Privat Besitz von Dieter „Diddy“ Hailing und damit einem bekennenden AfD- Mitglied ist, haben wir keine Anfrage gestellt. Eine Nutzung für private oder nicht öffentliche Parteiveranstaltung sowohl vom AfD Kreisverband Ulm als auch des AfD Kreisverbandes Neu-Ulm ist unserer Einschätzung nach weiterhin jeder Zeit möglich.
Klostergasthof Adler (Obermachtal)
Anfang 2026 kündigte die AfD Ulm/Alb-Donau ohne genauen Veranstaltungsort für den 09.01.2026 einen Vortrag von Michael Blos (AfD- MdB). Durchführen sollte die Veranstaltung Daniel Rottmann (AfD Ulm/ Alb- Donau).
Laut einer Einladungsmail die uns vorliegt, sollte die Veranstaltung im Klostergasthof Adler in Obermachtal stattfinden.
Auf eine Anfrage von uns vorab zur Veranstaltung gab es keine Reaktion vom Klostergasthof Adler. Ob die Veranstaltung stattgefunden hat ist derzeit unklar.
Birkenlauhalle Erbach-Ringingen


- 03.10.2025 Bürgerdialog der AfD Bundestagsfraktion mit drei Bundestagsabgeordneten der AfD aus Baden-Württemberg: Hans-Jürgen Goßner, Malte Kaufmann und Marc Bernhard
Die Birkenlauhalle ist nicht im Privatbesitz, sondern gehört der Stadt Erbach.
Privatwohnung im Alb- Donau Kreis
Im Privatwohnsitz von Wolfgang Hullak fand am 22.06.2025 ein internes “Vorstandsfrühschoppen” des Vorstands der AfD Ulm/ Alb- Donau statt.
inhaltliche Widersprüche des Kreisverbandes AfD Ulm/Alb-Donau
Inhaltliche Widersprüche des AfD Kreisverbandes Ulm/Alb-Donau
Durch die Auseinandersetzung mit den aktiven Personen im Kreisverband Ulm/ Alb- Donau fällt schnell auf, dass sich bei einigen Themen Positionen der aktiven Personen zum Teil komplett miteinander und mit Positionen des Kreisverbands Ulm/ Alb-Donau widersprechen. Diese internen Widersprüche wollen wir hier beispielhaft aufzeichnen.
- “Remigration” – von Wirtschaftsliberal bis völkisch-national
- Erneuerbare Energien – von „Windmonstern“ reden, aber in nachhaltigen Unternehmen arbeiten
- Querdenken unterstützen, aber durch Impfstoff Produktion profitieren
- Haltung zu Israel, Hamas und den palastinänsischen Gebieten
“Remigration” – von Wirtschaftsliberal bis völkisch-national
Eines der größten AfD-Thema in der gesamten Partei und Schwerpunkt der völkisch-nationalen Strömung innerhalb der AfD aber auch das sogenannte Vorfeld – “Neue” Rechte: Identitäre Bewegung, Institut für Staatspolitik, Ein Prozent. Spätestens seit Frühjahr 2024 ist die Forderung nach Abschiebungen unter dem Schlagwort “Remigration” fester Teil der Parteirethorik und mittlerweile zunehmend auch der Programmatik. Innerhalb der AfD gibt es aber ein Streitlinie – ein Teil der Partei befüwortet das Remigrationskonzept von Martin Sellner, was auch Abschiebungen von Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit beinhaltet, weil diese angebliche “nicht-assimilierte Staatsbürger” seien. Der andere Teil der Partei sieht in dieser Forderung eine Gefahr für ein mögliches AfD Verbot.
Die Diskussion verschärfte sich insbesondere nach der Veröffentlichung des schriftlichen Urteils vom Bundesverfassungsgericht Leipzig zum gescheiterten Compact Verbot im Juni 2025. Darin und in der Pressemitteilung des BVerG wird explizit das Remigrations-Konzept von Martin Sellner als Verstoß gegen die Menschenwürde und das Demokratieprinzip vom Gericht eingestuft.
2025 zeigte sich diese Streitlinie immer wieder öffentlich – Maximilian Krah zerstritt sich mit Götz Kubitschek und indirekt Martin Sellner darüber. Doch diese Linie findet sich auch im Kreisverband der AfD Ulm/Alb-Donau.
So distanzierte sich Michael Scheffler, Kandidat für den Wahlkreis Ehingen, im Oktober 2025 in einem Interview mit der Südwestpresse offen von Remigration als kompletten Begriff: “Das ist nicht meine Meinung. […] Das halte ich für Schwachsinn.” und sprach sich für Einwanderung von Fachkräften aus. Im gleichen Interview weichte er jedoch der Frage aus ob er dem rechten Narrativ einer globalen Verschwörung um einen angeblichen großen Austausch zustimmt.
Im Gegensatz zu Scheffler vertreten mehrere andere aktive der AfD Ulm/Alb-Donau das Remigrationskonzept nach Sellner – allen voran der lanjährige in der Identitären Bewegung aktive Nicolas Brickenstein.
Daniel Rottman äußert sich auffällig wenig direkt zu dem Thema, aber auch er teilte Inhalte der AfD Thüringen die Remigration/Abschiebung forderten sowie Nachrichten von Martins Sellner Telegram Account.
Erneuerbare Energien – von „Windmonstern“ reden, aber in nachhaltigen Unternehmen arbeiten
Die AfD Ulm spricht auf dem Wahlkampfflyer von Daniel Rottmann zur Landtagswahl 2026 von einer ideologiegetriebenen Energiepolitik, die der Hauptgrund für derzeitige Vernichtung von Industrie- und Arbeitsplätzen sei. Unter anderem Andreas Härtel wird dabei auf Social Media deutlicher und spricht von “Klimairrsinn”, “Windmonstern” (er meint hierbei Windräder) und behauptet “Das K in Klimaschutz steht für Kommunismus”.

Im Widerspruch dazu steht, dass Andreas Härtel für centrotherm international AG in Blaubeuren arbeitet. Centrotherm ist ein deutscher Anlagenbauer und Dienstleister der Solartechnik- und Halbleiterbranche und spricht auf ihrer Website davon, dass Umweltschutz ein zentraler Bestandteil ihrer Unternehmenskultur sei. Es ist anzunehmen, dass centrotherm als Dienstleister in der Solartechnik von der Energiewende profitiert. Dies steht im offensichtlichen Widerspruch zum öffentlichen Auftreten ihres Mitarbeiters Andreas Härtel.
Im Gegensatz zum Kreisverband spricht sich Michael Scheffler im Wahlkampf zur Landtagswahl 2026 deutlich für erneuerbare Energien aus:
„Ich bin für erneuerbare Energien, weil wir keine eigenen Rohstoffe haben. […] beim menschengemachten Klimanwandel bin ich skeptisch: Die Menscheit hat Einfluss, aber wir legen zu viel Gewicht auf das Thema. Es gibt wichtigere Probleme. Effizienz und Wirtschaftlichkeit müssen im Vordergrund stehen.“
Michael Scheffler in einem Interview mit der Südwestpresse vom 18.10.2025
Entsprechend der Parteilinie äußert er sich jedoch auch als “skeptisch beim menschengemachten Klimawandel”.
Querdenken unterstützen, aber durch Impfstoff Produktion profitieren
Der Kreisverband AfD Ulm/ Alb- Donau positionierte sich während der Corona- Pandemie ab 2020 immer wieder zu den Infektionsschutzmaßnahmen. Zu Beginn der Pandemie forderte der Kreisverband, damals noch unter Leitung von Eugen Ciresa, kurzzeitig Harte Maßnahmen. In einem Text vom 16.03.2020 ist die Rede von Untätigen Regierungen und das sofort „Schließung aller Läden“ oder „Ausgangssperren“ nötig seien. Wenige Wochen später wurde diese Position komplett verworfen – am 09.05.2020 rief Eugen Ciresa (damaliger KV Ulm/Alb-Donau Vorsitzender) dazu auf in der Ulmer Innenstadt „spazieren“ zu gehen. Daraus entwickelte sich ein Zug von circa 100 Menschen, der unangemeldet durch die Innenstadt zog und am Münsterplatz endete. Dort fand im Anschluss die erste größere Kundgebung, der später als Querdenken 731 bekannten Gruppierung statt. In den darauf folgenden Jahren beteiligte sich die AfD als Kreisverband sowie viele Einzelpersonen regelmäßig am Querdenken Protestgeschehen in und um Ulm.
Im Wahlkampf der Kommunalwahl 2024 in Ulm bezog die AfD Ulm/ Alb- Donau nochmal zu der Thematik Position. So hieß es im Flyer von Nicolas Brickenstein unter anderem, dass er die Spaziergänger in Ulm unterstütze. Die damaligen Gemeinderatskanditaten Andreas Härtel, Erik Burczyk und Daniel Rottmann bezogen sich alle in ihren Forderungen auf z.B. die “Aufarbeitung der Ulmer Coronapolitik” und gegen die Corona- Impfpflicht für Bundeswehrangehörige.
Im Gegensatz dazu arbeitet der Kandidat für die Landtagswahl 2026 für Ehingen, Michael Scheffler, für Rentschler Biopharma. Rentschler Biopharma ist ein Pharmaunternehmen, dass 2020 einen Vertrag mit BioNTech abschloss, um den mRNA- Impfstoff Corminaty zu produzieren. Der Widerspruch hier ist eindeutig.
Haltung zu Israel, Hamas und den palastinänsischen Gebieten
Schon seit Jahren stellt Daniel Rottmann plakativ zur Schau, dass er den Staat Israel unterstützt. Dazu gehörten das tragen von “I love Israel” T-Shirts und Foto-Inszenierungen mit Israelfahne aber auch das teilen von Social Media Posts, die Kriegesopfer entmenschlichen.
Ein Beispiel vom 02.06.2025, Andreas Härtel postete ein Bild auf Facebook mit der Inschrift “ich verstehe dieses Mitleid mit den Palästinensern nicht. Sie sind selber schuld”, Rottmann teilte dies unkommentiert.

Rottmanns israelsolidarisches Auftreten ist nicht neu, sie zeigte sich bereits vor seiner AfD Mitgliedschaft. Davor war er in der „Partei Bibeltreuer Christen“ (PBC) und „Partei für Arbeit, Umwelt und Familie“. Die PBC hat mit der Losung „Solidarität mit Israel “ Politik und Wahlkampf gemacht.
Das alles ist weniger mit der intensiven kritischen Beschäftigung mit Antisemitismus zu begründen, sondern ist vor allem mit einem christlich-fundamentalistischen Weltbild zu erklären. Israel wird darin als ausschließlich jüdischer Staat überhöht, weil viele christliche Fundamentalist*innen glauben, erst wenn sich alle Jüd*innen und Juden in Israel versammeln, erscheine der Messias wieder. Was im Umkehrschluss aber auch eine Welt frei von Juden und Jüd*innen, bis auf Israel, bedeuten würde.
Dieser Position komplett entgegen steht Andreas Wiest, der 2024 für die AfD im Alb- Donau- Kreis zur Kommunalwahl antrat und Mitglied des KV ist.
Wiest postete zum Beispiel im November 2024 folgendes:
“Parteien, welche Massengenozid im Gazastreifen kleinreden wollen, können nie und nimmer nicht sic! gewählt werden.”
Andreas Wiest im November 2024 auf seiner Facebookseite
Er schrieb unter anderem, dass er “jeden einzelnen der israelischen Regierung sofort auf…hängen” würde, von einem “Denkmal der Schande im Gazastreifen, das in Berlin kann man abreißen. Sie [damit meint er Israel] wurde von eigenen Reihen in der Schande übertroffen.” – gemeint ist damit das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, was Björn Höcke 2017 in einer Rede als “Denkmal der Schande” bezeichnete.
Diese Äußerung von Wiest ist geschichtsrevisionistisch und möglicherweise justiziabel, da er ein Denkmal für die industrielle Massenermordung von 6 Millionen Jüd*innen durch den Nationalsozialismus als übertroffen durch die circa 73.000 von der IDF getöteten Menschen, größenteils Zivilbevölkerung, in Gaza und dem Westjordanlan darstellt.
Unsere Einschätzung
Aus der gesamten Recherche ergibt für uns zusammengefasst folgende Einschätzungen.
Organisatorisch:
- Der AfD KV Ulm/Alb-Donau wächst und professionalisiert sich. Mehr Personen treten aktiv für die Partei auf und die Frequenz an Veranstaltungen und Wahlkampfsaktionen erhöht sich langsam aber stetig in den letzten Jahren
- Allerdings treten insgesamt immer noch relativ wenige Personen offen für den Kreisverband Ulm/Alb-Donau auf. So treten zum Beispiel einige der Vorstände sehr offen auf, andere halten sich eher bedeckt.
Veranstaltungen:
- Es finden unseres Wissen nach kaum Veranstaltungen im Stadtgebiet Ulm statt. Die Räume, die die AfD nutzt, sind fast ausschließlich im ländlichen Raum. Es gibt nahezu keine im Vorfeld öffentlich angekündigten Veranstaltungen. In den meisten Fällen muss man sich anmelden und sie werden sie, wenn überhaupt, nur kurzfristig öffentlich beworben.
- Bei der Raumsuche für Veranstaltungen scheint es Schwierigkeiten zu geben. Gegenprotest und öffentliche Thematisierung haben wiederholt zu Distanzierungen von Wirten und damit einhergehenden Raumverlusten für die AfD geführt.
Inhaltlich:
- Daniel Rottmann und Michael Scheffler, die zwei Direktkandidaten für die anstehend baden-württembergischen Landtagswahl am 08.03.2026, treten nach außen betont rechtskonservativ, wirtschaftsfokussiert und bodenständig auf. Trotzdem arbeiten sie eng mit Personen zusammen, die offen zum völkisch-nationalistischen Teil der AfD stehen. So kommt Daniel Rottmann zu einer Podiumsdiskussion am 08.01.2026 an der Universität Ulm in Begleitung von Nicolas Brickenstein, der jahrelang aktiv in der Identitären Bewegung war. Scheffler distanziert sich zwar oberflächlich vom Begriff der „Remigration“, stellt die Angst vor einem “Bevölkerungsaustausch” und damit eines der zentralen extrem rechten Narrative als “nachvollziehbar” da. Rottmann sitzt mit Brickenstein im Ulmer Gemeinderat und tritt mit dem extrem rechten Hardliner Franz Schmid von der AfD Neu- Ulm, zum Beispiel im Bundestagswahlkampf 2025, öffentlich auf. Scheffler sagt öffentlich, dass er Kontakt zu Schmid und Brickenstein hat und bezeichnet Brickenstein als eine Person die eine “grundsätzlich gesunde Einstellung” hat.
Die AfD Neu- Ulm rund um Franz Schmid tritt anders auf. Franz Schmid war das erste Mitglied des Landtags Bayern, dass vom Verfassungsschutz beobachtet wurde. Er tritt offen zum sog. „Vorfeld“ auf. Damit meint er unter anderem die Identitäre Bewegung. Im bayrischen Landtag spricht er offen von Remigrationsforderungen. Er ist damit selbst in der AfD Bayern einer der extrem rechten Hardliner. Somit kommt zuweilen auch ein Kader der Neonazikleinstpartei „Der III. Weg“ zu seinen Veranstaltungen.
Die AfD Ulm/ Alb- Donau versucht dagegen zumindest nach außen ein gemäßigteres „nur“ rechtskonservatives Bild zu geben.
Es lässt sich vermuten, dass das kein rein lokaler Unterschied der AfD Ulm und Neu- Ulm ist, sondern sich hier die unterschiedliche strategische Ausrichtung der AfD Baden-Württemberg und der AfD Bayern zeigt. Während die AfD in Baden-Württemberg versucht mit einem konservativ-bürgerlichen Auftreten seriös zu wirken und so vorallem wirtschaftsliberale bis konservative Millieus zu erreichen, ist die AfD in Bayern inhaltlich offen völkisch-nationalistisch und tritt kalkuliert aggressiv und provokativ auf. Das Ziel der AfD Bayern scheint damit mehr, die stark etablierte CSU Wählerschaft noch weiter nach rechts zu radikalisieren und für sich zu gewinnen. Dafür betonen sie regelmäßig, dass die CSU der AfD programmatisch nur „hinterherlaufe“ – die AfD ist sozusagen das Original.
Das wirkt insbesonders in der Grenzregion Ulm und Neu-Ulm absurd:
- In Neu- Ulm stellt sich die AfD um Franz Schmid als offene Höcke Hardliner, Identitäre Bewegung- Fans und mit “Remigration ist Wahlversprechen” Rethorik dar.
- Im Ulm inszeniert sich die AfD rund um Daniel Rottmann, Andreas Härtel und Michael Scheffler als bodenständige, nette Christen, die eine “80 Prozent inhaltliche Übereinstimmung mit der CDU” habe.
Ob der ideologische Unterschied tatsächlich so groß ist, würden wir stark in Frage stellen. Das lässt sich von außen allerdings nur vermuten, da die AfD Ulm/Alb-Donau bemüht ist nicht mehr in interne Konflikte öffentlich auszutragen. Das war noch vor wenigen Jahren anders.
Der Fokus der AfD Ulm/ Alb- Donau scheint auf dem Partei- und Strukturaufbau und damit auf der Betonung von Gemeinsamkeiten und keine gegenseitige öffentliche Abgrenzungen oder Kritik zu liegen. Darunter können sich nach außen unterschiedlichen Personen offenbar vereinen – von christlich-fundamentalistischen Berufspolitikern wie Daniel Rottmann, Neueinsteiger Michael Scheffler zu dem jahrelangen identitären Aktivist Nicolas Brickenstein.
Damit ist auch die AfD Ulm/ Alb- Donau, wenn auch in kleinem Rahmen, ein Beispiel für die sogenannte „Mosaikrechte“.
Quellen
Unsere Recherche umfasst einer großen Anzahl an Aussagen, Zitaten, Veranstaltungen, Veröffentlichungen und weiteres. Wir haben über 100 Bilder, Screenshots und Grafiken in den Beiträgen verwendet und fast 10.000 Wörter geschrieben. Bei Interesse teilen wir auf Nachfrage gerne Details und Belege zu einzelnen Aspekten.
Wir bedanken uns bei allen, die sich mit Hinweisen bei uns gemeldet haben.



















































































