Wir müssen etwas ändern! Alle Antifaschist:innen am 1.Mai auf die Straße!
Jeder kann es sehen! Die Rechtsentwicklung ist hier! Sie hat deutliche Auswirkung auf uns alle.
In allen Lebensbereichen ist die Rechtsentwicklung deutlich spürbar. Dabei geht es nicht nur um das Umfragehoch der AfD oder faschistische Gruppen die sich in den letzten Jahren immer selbstbewusster auf unsere Straßen trauen. Die Bundesregierung, allen voran Bundeskanzler Merz, fallen fast jede Woche mit Aussagen auf, die einen nur den Kopf schütteln lassen: Ob Rentenkürzungen, längere Arbeitszeiten, Wiedereinführung der Wehrpflicht und unbezahlbarer Wohnraum sind nur die Spitze, von dem, was uns in den nächsten Jahren treffen wird!
Antifa heißt Klassenkampf!
Dabei wird immer offensichtlicher: Mit einer Politik die das Leben von uns Arbeiter:innen ständig verschlechtert nur, um den Kapitalismus aufrechtzuerhalten, wird es nicht möglich sein den Vormarsch der AfD und anderer Faschisten aufzuhalten!
Im Gegenteil, dieses System sorgt erst für ihre Entstehung und ihren Aufstieg. In einer Welt geprägt von Ausbeutung und Unterdrückung entwickeln Menschen rückschrittliche Denkmuster. So allein ist der Faschismus noch nicht gemacht, aber die moderne Gesellschaft bringt ihn hervor. Mit wirksamer Propaganda und dem Aufgreifen von echten, erfundenen oder aufgebauschten
Krisen bieten die Rechten vermeidliche Lösungen. Doch Lösungen der Rechten werden die Krisen des Kapitalismus nicht verhindern können. Rechte bekämpfen, ob an der Macht oder nicht, Linke, Migrant:innen und Gewerkschafter:innen, sowie alle anderen Gruppen, die nicht in ihr Weltbild passen. Sind sie an der Macht, setzen sie die Interessen der Kapitalist:innen, im gegenseitigen Bündnis, mit besonderer Härte durch. So werden Absatzmärkte geöffnet, Kriege geführt und jeder fortschrittliche Widerstand gebrochen.
Zeit zu handeln!
Damit wir diesen Entwicklungen effektiv die Stirn bieten können brauchen wir organisierten antifaschistischen Kampf auf allen Ebenen. Wir müssen Möglichkeiten schaffen, dass alle Menschen einen Platz in diesem Kampf einnehmen können. Es ist nötig das wir Verständnis und Solidarität für verschiedene Aktionsformen schaffen, vor allem wenn Antifaschist:innen für ihre Arbeit mit Repressionen des deutschen Staates überzogen werden. Wir brauchen eine kluge und zielgerichtet Politik im Kampf gegen Rechts, die das große Ganze im Blick hat und dort kämpft, wo das Leben ist.
Also auch eine Perspektive jenseits des Kapitalismus: Eine sozialistische Gesellschaft die sich an unseren Bedürfnissen orientiert, nicht an Profit.
Dafür gehen wir und viele andere Menschen am 1. Mai weltweit auf die Straßen um klarzumachen: Eine bessere Welt ist nicht nur möglich, sondern auch nötig, wenn wir die Gefahr des Faschismus endgültig verbannen wollen!
Diese Erkenntnis ist für uns Auftrag. Als Antifaschist:innen wollen und können wir nicht nur Antifaschist:innen sein. Das bedeutet nicht nur das wir die Rechten, ihre Strukturen und Repräsentant:innen effektiv bekämpfen müssen, sondern auch die Ursprünge der Krise zu erkennen und unsere Perspektive einer anderen, solidarischen Gesellschaft entgegenstellen.
Einen Anfang macht der 1. Mai, der internationale Kampftag der Arbeiter:innenklasse, an dem wir auch dieses Jahr gemeinsam gegen Rechte und das System, das sie hervorbringt, auf die Straße gehen werden.
Kommt diesen 1.Mai mit uns auf die Straße!
Gemeinsam als Antifaschist:innen zum 1.Mai:
- 10:00 Uhr, Markplatz Antikapitalistischer Block auf der DBG-Demo
- 13:00 Uhr, Kronprinzstraße Revolutionäre 1. Mai-Demo
- 15:00 Uhr, Linkes Zentrum Lilo Herrmann 1.Mai Fest






