Der Anschlag auf den CSD in Berlin ist ein erschütterndes Beispiel dafür, wohin Queerfeindlichkeit führen kann.
In Gedenken an die Betroffenen und Opfer des Anschlags kamen wir deshalb gestern zusammen.
Sowohl der Anschlag als auch die darauf folgenden Aussagen von Politiker:innen lassen uns traurig und wütend zurück. Was sich einmal mehr zeigt, ist, dass der Schutz queeren Lebens dann hochgehalten wird, wenn er sich für rassistische Narrative missbrauchen lässt.
Wir müssen uns daher einmal mehr bewusst machen: Ein befreites Leben werden wir niemals gegeneinander erkämpfen, sondern nur miteinander. Und damit dieser Kampf gelingt, können kollektive Momente wie der gestrige einen Beitrag leisten. Sie zeigen, dass man in Zeiten der Rechtsentwicklung und der zunehmenden Angriffe auf queeres Leben nicht alleine da steht.



