Im Kontext der bundesweiten Widersetzen-Kampagne, aber auch darüber hinaus, werden tausende Antifaschist:innen nach Erfurt reisen, um den Parteitag zu stören. Das ist keine reine Symbolpolitik, sondern handfester Antifaschismus. Es ist richtig und wichtig. Wenn die AfD nicht in der Lage ist, ungestört in die Öffentlichkeit zu treten und Zusammenkünfte nur unter großem Aufwand möglich sind, dann hindert sie das ganz konkret an ihrer Arbeit.
Wir machen uns aber natürlich auch keine Illusionen: Die Proteste in Erfurt alleine werden weder die AfD noch den gesellschaftlichen Rechtsruck aufhalten. Aber sie sind ein Baustein des Widerstands. Ein Ort, an dem viele Antifaschist:innen über Stadt- und Organisationsgrenzen zusammenkommen und gemeinsam kämpfen. In Riesa, Essen, Gießen und Erfurt wird die eigene Ohnmacht vor den Verhältnissen konkret überwunden, werden neue Bündnisse geschmiedet und Erfahrungen gesammelt.
Wann? Am 4. Juli 2026 Wo? wird bei Ticketkauf bekannt gegeben


