Generation Paul

Titelbild:
Gruppenfoto mit »White-Power«-Geste nach einer Wanderung der Revolte Rheinland (RR). Am Handy nimmt Gerald Christ (Kreissprecher der AfD Bonn) Aktivisten der RR auf. V.l.n.r.: Unbekannt, Unbekannt, Hans Fischer (sitzend), Benjamin Stein, Unbekannt (sitzend), Felix Birnbach, Anatolij Seller (sitzend, AfD Koblenz), Simon Thiele, Patrick Klöckner (stehend mit Fahne), Heiko Krämer, Leon Alef (sitzend), Robert Miller, Christoph Rauch, hinter ihm verdeckt: Reinhild Boßdorf. Quelle: Instagram

Das neofaschistische Netzwerk um den AfD-Politiker Joachim Paul im Raum Koblenz und Bonn

Im Raum Koblenz / Bonn besteht ein Netzwerk aus Burschenschaftern, sogenannten »Neuen Rechten«, Teilen der AfD und ihrer Jugendorganisation Generation Deutschland. Kontakte und Zusammenarbeit reichen bis in die Neonaziszene. Die Spinne in diesem Netz ist der AfD-Landtagsabgeordnete Joachim Paul aus Koblenz. Der kümmert sich nicht um parteiinterne Abgrenzungsbeschlüsse und hat sich mit Hilfe seines neofaschistischen Umfelds eine Machtposition in der Partei geschaffen, die ihn dort nahezu unangreifbar macht.

Teil 1: Die Revolte Rheinland und ihr Umfeld

Zusammenfassung

Im Raum Koblenz / Bonn besteht ein Netzwerk aus Neonazis, Burschenschaftern, sogenannten »Neuen Rechten«, Teilen der AfD und ihrer Jugendorganisation Generation Deutschland. Die Spinne in diesem Netz ist der AfD-Landtagsabgeordnete Joachim Paul aus Koblenz. Er hat sich mit Hilfe seines neofaschistischen Umfelds eine Machtposition in der Partei geschaffen, die ihn dort nahezu unangreifbar macht.

Bei der kommenden Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März 2026 steht Paul auf Platz sechs der Landesliste der AfD und dürfte es damit wieder für die extrem rechte Partei in den Landtag schaffen.

Im Mittelpunkt dieses ersten Teils steht die Gruppe Revolte Rheinland (RR). Sie entstand 2021 als regionaler Ableger der Identitären Bewegung (IB) und stand von Anfang an der AfD nahe. Die RR löste sich 2024 aus taktischen Gründen formal auf, doch sie besteht bis heute als ein politischer Freundeskreis. Ein Teil ihrer Aktiven setzt ihre Politik in und über die AfD fort.

Dargestellt werden typische Aktionsformen der Revolte Rheinland und vor allem die breite Vernetzung der Gruppe in das gesamte extrem rechte Vorfeld der Partei sowie in die Neonaziszene.

Das Netzwerk wird exemplarisch nachgezeichnet durch Portraits von vier Aktivisten der Revolte Rheinland: Patrick Klöckner, der sich seit der Auflösung der Gruppe in Rheinland-Pfalz als AfD-Funktionär etabliert; Simon Thiele, wie Klöckner eine ehemalige Führungsfigur der RR, der sich an der IB und dem burschenschaftlichen Milieu orientiert und zugleich Paul im Wahlkampf unterstützt; der eher im Hintergrund bleibende, christlich geprägte Felix Birnbach, der häufig als Thieles Kameramann fungiert und als Fotograf für den Social Media-Content der GD sorgt sowie Hans Kornstädt, der an zahlreichen Aktivitäten der Gruppe teilnimmt und zugleich tief in die Neonaziszene eingebunden ist.

Enge Verbindungen ergeben sich außerdem durch die Mitgliedschaft in einer extrem rechten Burschenschaft. Mit Joachim Paul, Simon Thiele und Hans Kornstädt sind drei Generationen der Alten Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn vertreten.

Im Mittelpunkt dieses ersten Teils steht die Gruppe Revolte Rheinland (RR). Sie entstand 2021 als regionaler Ableger der Identitären Bewegung (IB) und stand von Anfang an der AfD nahe. Die RR löste sich 2024 aus taktischen Gründen formal auf, doch sie besteht bis heute als ein politischer Freundeskreis fort. Einige Aktiven setzen ihre Politik nun in und über die AfD fort.

Joachim Paul bei einer Kundgebung der Jungen Alternative (JA) in Mannheim am 02. Juni 2024 © dokunetzwerk rhein-main

Regionaler Ableger der Identitären Bewegung

Im Herbst 2021 trat im nördlichen Rheinland-Pfalz und südlichen Nordrhein-Westfalen erstmals eine Gruppe in Aktion, die sich Revolte Rheinland nannte. Sie entstand als Ableger der Identitären Bewegung (IB), doch mied sie allzu offensichtliche Bezüge zur IB.

Denn nachdem im März 2021 in Frankreich die IB, die Génération identitaire, verboten wurde und in Österreich die Nutzung des Lambda-Symbols der IB als strafbar eingestuft wurde, rechnete die deutsche IB mit zunehmender Repression und einem Verbot ihrer Organisation. Als Konsequenz lösten sich IB-Ortsgruppen auf, gingen in die Anonymität oder formierten sich unter anderem Namen neu. Es entstanden neue Zusammenschlüsse wie Aktives Hessen, Westfalens Eichensöhne und Revolte Rheinland (RR).

Die RR war aufgeteilt in die Regionen Trier/Koblenz sowie Köln/Bonn. Für jede gab es einen Gebietsleiter. Demzufolge reichte ihr Aktionsraum von Trier bis in das Rheinland. Zum Kern gehörten etwa zehn Person, darüber hinaus konnten für Aktionen bis zu 30 Personen mobilisiert werden.

Als ein Aktionsfeld boten sich zu dieser Zeit die Corona-Proteste an. In Wien setzte sich die IB vermummt, mit Bannern und Pyrotechnik an die Spitze der »Corona-Demos« und versuchte, deren Bild zu prägen. Deutsche IB-Gruppen taten es ihr nach. Am 18. Dezember 2021 in Düsseldorf und zwei Tage später in Bonn bildete die Revolte Rheinland innerhalb der »Corona-Demos« einen Block mit eigenen Transparenten und trat damit erstmals öffentlich in Erscheinung.

Hinter dem Transparent in Düsseldorf liefen Benjamin Stein und Reinhild Boßdorf. Beide stehen exemplarisch für die Verschmelzung der unterschiedlichen extrem rechten Milieus innerhalb der RR. Im Jahr 2011 kandidierte Stein, damals in Remseck bei Stuttgart wohnhaft, bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg für die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD). 2016 unterstützte er dort den Landtagswahlkampf der AfD und verbreitete dazu parallel Fotos von Kampfsporttrainings mit Angehörigen der IB. Dann zog er ins nördliche Rheinland-Pfalz und arbeitete 2019 für einen AfD-Landtagsabgeordneten aus Trier. 2021 führte ihn sein Weg weiter zur RR.

Reinhild Boßdorf aus Königswinter (Rhein-Sieg-Kreis), Tochter der AfD-Europaabgeordneten Irmhild Boßdorf, ist eine bekannte Aktivistin der IB. Als führender Kopf der antifeministischen Gruppe Lukreta ist sie in neofaschistischen Kreisen bestens vernetzt. Sie arbeitet heute für Alexander Jungbluth aus Mainz, der – wie ihre Mutter – AfD-Europaabgeordneter ist.

Die Revolte Rheinland am 18. Dezember 2021 auf einer »Corona-Demo« in Düsseldorf. Am Transparent v.l.n.r.: Unbekannt, Jan Pioch (AfD-Stadtrat in Geilenkirchen), Benjamin Stein, Reinhild Boßdorf, Heiko Krämer. Links hinter Pioch: Patrick Heinz (stellvertretender Vorsitzender der Generation Deutschland), rechts daneben Gerald Christ (Kreissprecher der AfD Bonn, Beisitzer der Generation Deutschland in Nordrhein-Westfalen). © Antifa-Infoportal Düsseldorf

Im Milieu der Deutschen Burschenschaft

Die Revolte Rheinland pflegte eine enge Vernetzung mit der AfD und deren burschenschaftlichem Vorfeld, insbesondere mit der Alten Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn (Raczeks Bonn). Joachim Paul aus Koblenz, Abgeordneter der AfD im rheinland-pfälzischen Landtag und stellvertretender Vorsitzender des AfD-Kreisverbands Koblenz ist »Alter Herr« der Burschenschaft.

Die Raczeks Bonn gehören dem Dachverband der Deutschen Burschenschaft (DB) an. Die dort organisierten Burschenschaften vertreten eine Blut-und-Boden-Ideologie. So stellten die Raczeks Bonn auf dem Burschentag 2011, dem beschlussfassenden Gremium der DB, einen Antrag zur Regelung der Aufnahme von Mitgliedern in die DB. Darin schrieben sie:

»[…] Beispielsweise weist eine nichteuropäische Gesichts- und Körpermorphologie auf die Zugehörigkeit zu einer außereuropäischen populationsgenetischen Gruppierung und damit auf eine nicht-deutsche Abstammung hin. Mangels deutscher Abstammung kann eine solche Person auch nicht der geschichtlichen Schicksalsgemeinschaft des deutschen Volkes angehören«.

Den Antrag brachte damals für die Raczeks Bonn Norbert Weidner ein. Weidner war in den 1990er Jahren einer der Anführer der militanten Neonaziszene im Raum Bonn und trat 1999 den Raczeks Bonn bei. Im Mai 2024 berichtete der Südwestrundfunk (SWR), dass Weidner persönlicher Mitarbeiter von Joachim Paul ist.

Am 17. Dezember 2024 empfing die Alte Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn den AfD Politiker Maximilian Krah. Norbert Weidner, »Alter Herr« der Burschenschaft, hält Ausschau nach Gästen. Im Hintergrund ist vermummt Carlo Franz zu sehen, der ebenfalls Burschenschafter der Raczeks Bonn ist und sich an Aktionen der Revolte Rheinland beteiligte. © dokunetzwerk rhein-main

Selbstbild »Neue Rechte«

Die RR sah sich selbst dem Spektrum der sogenannten »Neuen Rechten« zugehörig. Dabei verbirgt sich hinter dem Begriff »Neue Rechte« eine Mogelpackung. Zwar vermeidet die sogenannte »Neue Rechte« Bezüge zum Nationalsozialismus, doch beziehen sich viele Gruppen und Personen dieses Spektrums auf VordenkerInnen und TheoretikerInnen des Faschismus. Ihre Blut-und-Boden-Ideologie verklären sie als »Ethnopluralismus«, sie wollen massenhaft Menschen aus Deutschland vertreiben und nennen dies »Remigration«.

VertreterInnen der »Neuen Rechten« sehen sich selbst als intellektuelle Elite der extremen Rechten. Die AfD ist ihr parlamentarischer Arm. Etliche von ihnen sind dort als Mitarbeitende untergekommen oder arbeiten im Hintergrund, um die völkischen Kräfte der Partei zu beraten und ideologisch zu schulen.

Die Kaderschmiede der neofaschistischen »Neuen Rechten« ist das Institut für Staatspolitik (IfS) unter ihrem Leiter Götz Kubitschek. Es wurde 2024 offiziell aufgelöst, besteht aber de facto weiter. Im September 2022 reisten Mitglieder der Revolte Rheinland zur jährlichen Sommerakademie des IfS nach Schnellroda (Sachsen-Anhalt) und schwärmten danach von den »tiefschürfenden« Diskussionen, die dort geführt würden.

Kundgebung der damaligen Jungen Alternative in Mannheim am 02. Juni 2024. Reinhild Boßdorf steht mittig am Transparent. Mit »Remigration« ist die Vertreibung von Millionen Menschen aus Deutschland gemeint. © dokunetzwerk rhein-main

Aktionsformen der Revolte Rheinland

Die Aktionen der Revolte Rheinland folgten dem Muster der IB, der es immer wieder gelang, mit wenigen Aktiven große Aufmerksamkeit zu erzeugen. Man inszenierte sich durch »Mob-Fotos« vor der Nibelungenhalle in Königswinter oder dem Bismarckdenkmal in der Bonner Rheinaue und streute diese in den Sozialen Medien. Oder man führte kurze Aktionen durch, die in Videoclips aufbereitet wurden und in den Sozialen Medien zu spektakulären Ereignissen wuchsen.

Manche der Auftritte schafften es gar in die Tagespresse. So zum Beispiel eine queerfeindliche Aktion in Bonn am 27. Juni 2023. Eine Handvoll vermummter RR-AktivistInnen überklebte in der Nacht einen regenbogenfarbenen Zebrastreifen vor dem Bonner Hauptbahnhof in den Farben schwarz, rot und gold. Zum Abschluss zeigten die Beteiligten in die Kamera das »White-Power-Zeichen«. Nach dem Anschlag auf das »Festival der Vielfalt« in Solingen am 23. August 2024 zogen Aktive der RR dort durch die Innenstadt und plakatierten verfremdete Ortsschilder mit der Aufschrift »Klingenstadt Solingen – Zentrum der Messermigration«.

Die Aktionen der RR drehten sich um die Themen Geschichtsrevisionismus, Queerfeindlichkeit, Migration und Rassismus. Ihr Rassismus war getragen von der Verschwörungserzählung des »großen Austauschs«, also der angeblich von langer Hand geplanten Ersetzung der als »weiß« gelesenen Bevölkerung Europas durch Einwanderer*innen aus dem globalen Süden.

Eine beliebte Beschäftigung der Revolte Rheinland war das Wandern. Auf Social Media wurden Wanderungen mit einheitlicher Kleidung und Fahne, bedruckt mit dem Logo von Revolte Rheinland, inszeniert. Der Wandertag ist bei vielen extrem rechten Gruppen beliebt, denn er hat eine ideologische Funktion. Wandern knüpft an völkische Natur- und »Heimat«-Vorstellungen an, die Landschaft wird dabei zum identitätsstiftenden Raum einer ethnisch definierten Gemeinschaft. Zudem schafft das Unterwegssein ein gemeinschaftliches Erlebnis verbunden mit Körperertüchtigung, was den inneren Zusammenhalt stärkt.

Selbstinszenierung bei Aktionen. Links posieren Aktivisten der Revolte Rheinland für Social Media, nachdem sie in Bonn einen Zebrastreifen mit schwarz-rot-goldenen Bahnen überklebten. Quelle: Instagram

Tiefe Abgründe

Für den 25. März 2023 hatten AbtreibungsgegnerInnen zur Demonstration »Marsch für das Leben« nach München aufgerufen. Daran nahm auch eine Gruppe von Burschenschaftern der DB teil, unter ihnen Simon Thiele und Hans Fischer, beide waren zu der Zeit Aktivisten der RR. Thiele ist Mitglied der Raczeks Bonn, Fischer soll dort vor einigen Jahren ausgeschieden sein. Nach der Demonstration sahen die Burschen am Fenster eines Wohnheims für Studierende eine Regenbogen-Fahne. Daraufhin drangen mehrere aus der Gruppe in das betreffende Zimmer ein, verwüsteten es und stahlen die Fahne. Danach legten sie diese im Englischen Garten aus und forderten Passant*innen auf, auf ihr herumzutrampeln. Wer sich weigerte wurde bedroht, antisemitisch und queerfeindlich beleidigt. Fischer rief dazu lautstark »Heil Hitler«. Laut der späteren Anklage wurde unter anderem geäußert, man wolle »die Juden auch verbrennen und das Großdeutsche Reich aufbauen«.

Nach einigen Verzögerungen kam es zu einem Prozess gegen drei Tatbeteiligte, bei dem am 12. August 2025 das Münchener Amtsgericht Geldstrafen verhängte. Bei zwei der Angeklagten wurden die Vorwürfe gegen die Zahlung von je 300,00 Euro eingestellt. Simon Thiele konnte die Beteiligung am Eindringen in das Zimmer und der Diebstahl der Fahne nicht nachgewiesen werden. Das Verfahren gegen ihn wurde eingestellt.

Hans Fischers Anklage wegen des Eindringens in das Wohnheimzimmer und dem Raub der Fahne wurde wegen schwerer wiegender Delikte fallen gelassen, er wurde unter anderem wegen der Vorfälle im Englischen Garten zu 120 Tagessätzen à 15,00 Euro verurteilt. Hinzu kommt seit Februar 2026 eine dreieinhalbjährige Haftstrafe: Der bereits wegen homophober Beschimpfungen verurteilte Fischer hatte 2021 im Burschenhaus der Raczeks Bonn einen 18-jährigen Kommilitonen im Schlaf vergewaltigt und davon Filmaufnahmen angefertigt (siehe auch: Verurteilung nach Vergewaltigung eines jungen „Bundesbruders“, AROB – Antifaschistische Recherche Oberberg, 28.02.2026).

Frühschoppen mit »White-Power«-Geste am Tag des Münchener »Marsch für das Leben« am 25. März 2023. Hinten links: Hans Fischer, im Vordergrund Simon Thiele. © Robert Andreasch

Revolte Rheinland goes AfD

Im November 2024 erklärte die Revolte Rheinland formal ihre Auflösung. Hierfür gaben vermutlich taktische Gründe den Ausschlag, etwa um einem Verbotsverfahren zuvor zu kommen oder Ermittlungen gegen die Gruppe zu entgehen. Zudem bestand seit Mitte Dezember 2023 auf Anregung des rheinland-pfälzischen Landesverbandes hin ein Unvereinbarkeitsbeschluss der AfD, in dem die RR aufgeführt ist. Auch wenn für AfD-Politiker wie Joachim Paul derartige Beschlüsse kaum das Papier wert sind, auf dem sie stehen, so dürfte die Zugehörigkeit zur RR bei einigen Mitgliedern einer Karriere in der Partei im Weg gestanden haben.

Am 18. Oktober 2023 besuchten RR-Angehörige einen Vortrag von Andreas Karsten im Wahlkreisbüro von Joachim Paul. Karsten war langjähriger Aktivist der IB in Halle, ist Mitglied der Halle-Leobener Burschenschaft Germania und ist Chefredakteur des extrem rechten Magazins Zuerst!.

Eine Woche später, am 24. Oktober 2023, fand eine Flyer-Aktion der RR vor dem Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium in Bonn statt. Zeitgleich fanden sich der AfD-Bundestagsabgeordnete Matthias Helferich und Gerald Christ (Kreissprecher der AfD im Kreisverband Bonn) vor der Schule ein, um einen Videoclip zu produzieren. Die Schule wollte sich auf eigenen Wunsch umbenennen, da der Dichter Ernst Moritz Arndt, gestorben 1860, ein Kriegstreiber und Antisemit war. Helferich und Christ beklagten den Verlust deutscher Identität, Joachim Paul und die RR forderten per Telegram »Schluss mit dem Schuldkult«.

Zur aufgelösten Jungen Alternative und der im November 2025 gegründeten AfD-Parteijugend Generation Deutschland bestanden von Beginn an beste Kontakte. Im Sommer 2025 besuchten die ehemaligen RR-Aktivisten Simon Thiele, Patrick Klöckner, Hans Kornstädt und Benjamin Stein das Sommerfest der Jungen Alternative in Gardelegen (Sachsen-Anhalt). Bei dem Treffen tummelten sich NeofaschistInnen und Neonazis samt mitgebrachten Kindern zwischen AfD-Merch, Freibier, rassistischen Parolen und Hüpfburg. Dazu gab es Livemusik von Neonazibands.

An einer Wanderung der Jungen Alternative (JA) am 19. Oktober 2025 im Siebengebirge, bei der für die Gründung der GD mobilisiert werden sollte, beteiligten sich die RR-Aktivisten Patrick Klöckner, Hans Kornstädt, Felix Birnbach, Johannes Konstantin Poensgen sowie Leon Alef und Heiko Krämer aus Koblenz. Reichlich mit schwarz-rot-goldenen Flaggen ausgestattet zogen über 70 TeilnehmerInnen aus verschiedenen nordrhein-westfälischen und rheinland-pfälzischen Regionen von Königswinter aus über den Drachenfels bis zur Löwenburg. Eingeladen hatten der ebenfalls anwesende Joachim Paul zusammen mit der Europaabgeordneten der AfD Irmhild Boßdorf. In der Einladung zur Wanderung wurde darauf hingewiesen, dass diese ausschließlich für AfD-Mitglieder gilt (siehe auch: Wanderung der AfD-Jugend in Königswinter, dokunetzwerk rhein-main, 19.10.25)

Selbstredend waren ehemalige Aktivisten der RR auch an der Gründung des GD-Bundesverbands in Gießen am 29. November 2025 sowie des rheinland-pfälzischen Landesverbandes am 14. Dezember 2025 in Gauersheim (Donnersbergkreis, Rheinland-Pfalz) beteiligt.

Der AfD-Einladung zur Wanderung in Königswinter am 19. Oktober 2025 folgten mehrere Aktivisten der Revolte Rheinland, unter anderem Johannes Konstantin Poensgen (im Vordergrund), Leon Alef (4.v.l.), Patrick Klöckner (6.v.l.) und Heiko Krämer (7.v.l.). © dokunetzwerk rhein-main

Scharnier zwischen AfD und Neonaziszene

Das enge Zusammenwirken der AfD mit ihrem neofaschistischen Vorfeld wurde besonders bei der »Vorfeldmesse« deutlich, die am 17. August 2024 im Wahlkampfbüro von Joachim Paul in Koblenz stattfand. Es waren vor allem Ausstellende und RednerInnen aus dem neofaschistischen Spektrum geladen, wie Fabian Kutzki alias Schattenmacher, Alexander Malenki Kleine (Tannwald Media) oder Miro Wolfsfeld alias Miro unblogged. Die Revolte Rheinland war nahezu vollständig anwesend und in die Organisation eingebunden (siehe auch: Extrem Rechtes Vernetzungs­treffen in Koblenz, dokunetzwerk rhein-main, 17.08.2024)

Zu den BesucherInnen zählte eine Gruppe des neonazistischen 3. Blickwinkels um Frank Kraemer, einem führenden Aktivisten der regionalen Neonaziszene. Norbert Weidner, der Mitarbeiter von Joachim Paul, lud mit Melanie Dittmer aus Sessenhausen (Selters) eine weitere Bekannte aus den 1990er Jahren ein. Dies belegt ein Screenshot aus einer Telegram-Gruppe, den Dittmer darin teilt. Sie reichte die Einladung in die neonazistische Gruppe Rheinlandbande weiter mit der Forderung, sich zu diesem Anlass »etwas Ordentliches« anzuziehen. Dittmer ist langjährige Neonazistin und Führungsperson der Kameradschaft Freundeskreis Westerwald.

Nicht nur bei der »Vorfeldmesse« war die Revolte Rheinland mit dem offen neonazistischen Spektrum verbunden. So nahmen am 5. Oktober 2024 RR-Aktivisten an einem von der Neonaziorganisation Der III. Weg organisierten Kampfsportevent in der Fassfabrik in Hachenburg (Westerwald) teil, zu dem Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet anreisten. Die Veranstaltung wurde von der Polizei medienwirksam durch eine Razzia beendet.

In der Folge wurde immer wieder deutlich, dass die Revolte Rheinland zwar formal aufgelöst wurde, jedoch als fester Freundeskreis bestehen blieb und als Unterstützungsnetzwerk von Joachim Paul agiert. Daher lohnt es sich, einen Blick auf die weiteren Werdegänge einiger ihrer Mitglieder zu werfen.

Bei der Vorfeldmesse am 17. August 2024 in Joachim Pauls Wahlkreisbüro kontrollieren die Revolte Rheinland-Aktivisten (v.l.n.r.) Leon Weis, Leon Alef und Heiko Krämer am Eingang ankommende Gäste. © dokunetzwerk rhein-main

Patrick Klöckner: Ziel AfD-Karriere

Patrick Klöckner aus dem Raum Koblenz war zusammen mit Simon Thiele eine der Führungsfiguren der Revolte Rheinland (RR). In einem Interview im Kanal Nach Vorn, der von Thiele betrieben wird, bezeichnete sich Klöckner am 9. November 2025 selbst als ehemaliger Gebietsleiter der Gruppe Koblenz/Trier der RR.

Schon bei einer ihrer ersten Demonstrationen 2021 in Bonn stand Klöckner am Transparent der RR. Bei einem geschichtsrevisionistischen »Heldengedenken« der Revolte Rheinland an der Kriegsgräberstätte Pfaffenheck bei Boppard (Rhein-Hunsrück-Kreis) anlässlich des Volkstrauertages am 19. November 2023 hielt er eine Rede. Dieser Tag wird von der extremen Rechten regelmäßig genutzt, um der Toten zu »gedenken«, die aktiv am Nationalsozialismus und seinen Verbrechen mitgewirkt haben.

Klöckner war stets eng an die AfD angebunden und besuchte deren Veranstaltungen, insbesondere die im Wahlkreisbüro von Joachim Paul. Somit steht er exemplarisch für den Weg vom neofaschistischen Vorfeld der AfD in die Partei. Noch vor Auflösung der RR übernahm er organisatorische Aufgaben für Joachim Paul. Bei der »Vorfeldmesse« am 17. August in Koblenz stellte er gemeinsam mit Leon Alef und Heiko Krämer, zwei weiteren Aktivisten von RR, die Ordnerstruktur. Nach der Auflösung der RR im November 2024 etablierte er sich in der AfD. Mittlerweile ist er Schriftführer des AfD-Kreisverbandes Mayen-Koblenz und auf nahezu jeder AfD-Veranstaltung im Kreis Koblenz bis Westerwald anzutreffen. Dabei dürfte er nach dem Unvereinbarkeitsbeschluss vom August 2024 nicht einmal Parteimitglied sein.

Mit Joachim Paul scheint er politisch und privat eng verbunden zu sein, er bezeichnet ihn als »Freund und langjährigen Mitstreiter«. Er hängt Wahlkampfplakate für Paul auf, geht mit ihm auf Rockkonzerte und begleitet ihn zu Wahlkampfveranstaltungen in ländliche Regionen. Dabei fällt er durch aggressive Drohungen gegenüber anwesenden Journalist*innen auf. Unter Nennung der Namen der Journalist*innen pöbelt er: »Wir wissen Einiges von dir, das wirst du noch zu spüren bekommen! (…)«, oder: »Wohnen Sie noch in der […]-Straße?«.

Patrick Klöckner beim Plakatieren für die Revolte Rheinland. Klöckner mit Tim Schulz auf dem Sommerfest der Jungen Alternative in Gardelegen am 13. September 2025. Schulz musste jüngst wegen seiner Nähe zum Neonazismus vom Vorstand der Generation Deutschland Bayern zurücktreten. Quelle: Instagram

Simon Thiele: Pauls »Bundesbruder« von der Identitären Bewegung

Wie Patrick Klöckner gehörte Simon Thiele aus Sankt Augustin (Rhein-Sieg-Kreis) zu den Führungsfiguren der Revolte Rheinland. Während Klöckner sich auf die AfD fokussiert, ist Thiele weiterhin im Spektrum der Identitären Bewegung (IB) und der Burschenschaften aktiv. Neben dem Band der Raczeks Bonn trägt er auch das Band der Burschenschaft Danubia München. Wie die Raczeks Bonn gehören die Danuben dem Dachverband der Deutschen Burschenschaft an.

Wurde die Anklage gegen Thiele wegen des Raubes der Regenbogen-Fahne im März 2023 in München noch eingestellt, so landete er wegen einer anderen Aktion doch noch vor Gericht. Am 17. Mai 2023 entzündeten elf vermummte AktivistInnen der IB im Alten Botanischen Garten in München bengalische Feuer und entrollten ein »Remigrations«-Banner. Thiele wurde als Teilnehmer der Aktion am 17. September 2024 vom Amtsgericht München zu einer Geldstrafe von 600 Euro verurteilt.

Am 20. Januar 2024 wurde der ehemalige Vize-Bundesführer der völkischen Organisation Sturmvogel Ralf Küttelwesch auf dem Köln-Dellbrücker Ostfriedhof beerdigt. Der Sturmvogel ist eine Abspaltung der 1994 verbotenen Wiking-Jugend. Simon Thiele führte für die Burschenschaft Danubia München den Trauerzug zur Beerdigung an. Küttelwesch selbst war Mitglied der Danubia. In der Trauergemeinde fanden sich neben Neonazis auch hochrangige AfD-Funktionäre ein (Siehe auch: Rechtes Potpourri bei Beerdigung von „Sturmvogel“-Kader, Ronny Junghans / Endstation Rechts, 15.05.2024).

Seit der Auflösung von Revolte Rheinland versucht sich Thiele als Youtuber mit dem Kanal Nach Vorn. Mittlerweile setzt er auf Interviewformate mit AkteurInnen aus dem neofaschistischen Vorfeld der AfD, wie dem extrem rechten Szeneanwalt und DB-Burschenschafter Björn Clemens oder Benedikt Kaiser. Kaiser stammt aus der Chemnitzer Neonaziszene und sieht sich selbst als Vordenker der AfD.

Auffällig ist Thieles Fokus auf von ihm als links gelesene Akteur*innen, womit er praktisch jede Person meint, die links der AfD steht. Dementsprechend nutzt er seinen Kanal für Outing-Aktionen. Mit Unterstützung von Patrick Klöckner drehte er im Januar 2026 eine angeblich »investigative« Recherche zu dem Verein Demos e.V. Ziel war das Outing des Vorstands und die Skandalisierung zivilgesellschaftlichen Engagements. Der Verein ist eine wichtige Säule für die Zivilgesellschaft im Westerwaldkreis. Aufgrund von Falschbehauptungen wurde das Video kurze Zeit später wieder gelöscht.

Neben der Feindmarkierung von Linken, veröffentlicht er auf seinem Kanal antisemitische Verschwörungserzählungen. Zum Beispiel macht er den US-amerikanischen Investor George Soros, der zivilgesellschaftliche Projekte fördert, als Feind der »weißen Rasse« aus. Soros dient aufgrund seiner jüdischen Familiengeschichte als Chiffre für die Figur des Juden, der mit seiner geheimen Macht die Weltgeschicke lenken würde.

Das Ziel von Thiele scheint zu sein, als Influencer die AfD weiter zu radikalisieren. Da er kaum über Reichweite verfügt hat er damit bisher nur wenig Erfolg, handelt aber ganz im Sinne seines Bundesbruders Joachim Paul, den er im Landtagswahlkampf 2026 an AfD-Infoständen und mit Social Media-Content unterstützt.

Simon Thiele (rechts) und Ludwig Zeddies (Burschenschafter der Danubia München) in festlicher Burschenuniform bei der Beerdigung von Ralf Küttelwesch am 20. Januar 2024 in Köln-Dellbrück. © Ronny Junghans

Felix Birnbach: Aktivist im Hintergrund

Beim Videodreh von Simon Thiele ist meist Felix Birnbach als Kameramann dabei. Birnbach ist im Raum Niederbreitbach (bei Neuwied) aufgewachsen und beteiligte sich schon an den ersten Auftritten der RR. Bevor Birnbach dort aktiv wurde, saß er im Vorstand eines katholischen Junggesellenvereins in Niederbreitbach. In der Kirchengemeinde der Pfarrei St. Elisabeth in Rengsdorf-Waldbreitbach engagierte sich Birnbach noch, als er schon in der RR aktiv war.

Die Foto- und Videografie ist das Hobby von Birnbach. Auf dem mittlerweile gelöschten Instagram-Account »FBirnbach_media« fanden sich Bilder von Bauernprotesten sowie von diversen Veranstaltungen aus Niederbreitbach.

Noch während seiner aktiven Zeit bei der RR führte ihn sein Weg zur AfD. Bei einer Feier der AfD Birkenfeld (Rheinland-Pfalz) am 11. November 2023 anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Partei posiert Birnbach mit weiteren Mitgliedern aus dem Umfeld von Revolte Rheinland für ein Foto am Stand der rheinland-pfälzischen Jungen Alternative (JA).

Am 29. Juli 2024 reiste er mit Johannes Konstantin Poensgen, einem weiteren Aktivisten von RR aus Trier, nach Gladenbach (Landkreis Marburg). Der Neonazi Manuel Mann hatte für diesen Tag einen Vortrag mit dem IB-Anführer Martin Sellner aus Österreich organisiert. Birnbach kam nach Gladenbach, um mit Sellner zusammen auf einer Straßenbrücke ein Transparent mit der Aufschrift »Remigration« aufzuhängen. Sellner hatte hierfür AktivistInnen angefordert (siehe auch: Schiffbruch in Gladenbach, Lotta-Magazin, 29.10.2024).

Aktuell besucht Birnbach regelmäßig die Veranstaltungen von und bei Joachim Paul. Er nahm an der Wanderung im Siebengebirge am 19. Oktober 2025 teil und war wenige Wochen später bei der Gründung der neuen AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland (GD) in Gießen dabei. Die Gründungsveranstaltung der GD in Rheinland-Pfalz am 14. Dezember 2025 begleitete er mit seiner Kamera. Im Anschluss wurden Bilder und Videos auf Social Media veröffentlicht.

Johannes Konstantin Poensgen und Felix Birnbach, zwei Aktivisten der Revolte Rheinland, unterstützten Martin Sellner von der Identitären Bewegung (IB) am 29. Juli 2024 in Marburg bei der kurzzeitigen Anbringung eines Transparents mit der Aufschrift »Remigration«. V.l.n.r.: Poensgen, Birnbach, Nils Wilhelm (Burschenschaft Germania Kassel), Carolina Mehrkens (IB-Aktivistin) © dokunetzwerk rhein-main

Hans Kornstädt: Der kurze Weg vom Neofaschisten zum Neonazi

Hans Kornstädt (mit vollem Namen Hans Martin Kornstädt) gehört ebenfalls der Alten Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn an. Dort ist er vermutlich im Wintersemester 2023/24 eingetreten, bis 2025 trug er das »Fuxenband«. Als »Fux« hat man einen Anwärterstatus inne.

Zusammen mit Simon Thiele nahm Kornstädt sowohl 2024 und 2025 am Burschentag in Eisenach teil als auch an der 10-Jahres-Feier der IB am 1. Juni 2024 in Bernsdorf in Sachsen. Auch bei Wanderungen und »Heldengedenk«-Veranstaltungen der RR war er dabei.

Kornstädt ist tief in die Neonaziszene eingebunden. 2024 sieht man ihn auf Fotos einer Sommersonnwendfeier im »Heimathof« in Eschede (Niedersachsen), die von den Jungen Nationalisten (JN), dem Jugendverband der Partei Die Heimat (ehemals NPD), veranstaltet wurde. Auf einem weiteren Bild ist er zusammen mit Lois Wagner, einem führenden Aktivisten der JN, unterwegs – untertitelt ist dieses mit »Kameradschaft quer durch die Republik«. Im Juni 2024 feierte er in Dortmund mit dem bekannten Neonazi Sascha Krolzig dessen Geburtstag. Am 15. März 2025 nahm er an einer Neonazi-Demo mit dem Motto »Remigration schafft Wohnraum und Sicherheit« in Essen teil.

Parallel dazu ist Kornstädt immer wieder auf AfD-Veranstaltungen anzutreffen, wie auf der Wanderung im Siebengebirge im Oktober 2025. Anfang April 2025 wurde er von Joachim Paul als Teil einer AfD-Besuchsgruppe durch den rheinland-pfälzischen Landtag geführt.

Hans Kornstädt (Mitte) auf dem Fackelmarsch der Deutschen Burschenschaften am 13. Juni 2025 in Eisenach. Er trägt das Fuxenband und die Mütze der Raczeks Bonn. © dokunetzwerk rhein-main
Sonnenwendfeier von Neonazis auf dem »Heimathof« in Eschede am 15. Juni 2024, in der Mitte Hans Kornstädt. © recherche-nord

Ein Fazit

Die formale Auflösung der Revolte Rheinland im November 2024 hat einigen ihrer Aktiven den Weg zu Posten in der AfD geebnet. Dazu brauchten sie einflussreiche Parteifunktionäre, allen voran Joachim Paul, die sich über interne Parteiregeln hinwegsetzen und die Strategie der weiteren Radikalisierung der Partei aktiv vorantreiben.

Paul profitiert von diesem Verhältnis. Er kann auf einen großen Unterstützungskreis zurückgreifen und hat sich eine nicht zu unterschätzende Machtbasis innerhalb der rheinland-pfälzischen AfD geschaffen. Seine Getreuen sind ideologisch geschult und haben Erfahrungen mit politischem Aktivismus.

In einem zweiten Teil werden wir die Funktion Joachim Pauls als Knotenpunkt in diesem Netzwerk weiter ausleuchten sowie einen Blick auf weitere AktivistInnen in seinem Kreis werfen und zeigen, wie diese die AfD im nördlichen Rheinland-Pfalz prägen.


Rhein-Main Rechtsaußen ist eine Plattform für Recherchen zur extremen Rechten im Rhein-Main-Gebiet. Dort veröffentlichen verschiedene Autor*innenkollektive, zudem spiegeln Sie Artikel von anderen Projekten, die in ähnlichem Sinne arbeiten. Das Hauptaugenmerk liegt auf fundierten Recherchen.