AfD-Wahlstand blockiert

Am vergangenen Samstag den 21.02., hielt die AfD einen Infostand in Mannheim-Wohlgelegen ab und wollte dabei Werbung für ihren Direktkandidaten Bernhard Pepperl machen.
Dies ließen ein Dutzend Antifaschist*innen nicht unbeantwortet und schirmten den Stand mittels Transparenten von vorbeilaufenden Bürger*innen ab. Über ein Megafon wurden verschiedene Reden verlesen, die den klassenfeindlichen Charakter des Wahlprogramm der AfD kritisierten.
Der mit 4 Einsatzwägen eintreffenden Polizei war das sichtlich ein Dorn im Auge: Unter Anwendung von Zwang, sollte die Personen am Megaphon ihren Ausweis abgeben um als Anmelder zu fungieren.
Während der Erklärung unsererseits – dass es sich um eine spontane Versammlung ohne Anmelder*in handele – wurde diese ohne Vorwarnung zu Boden gebracht und in Handschellen gelegt.
Ebenso wurde ein*e Antifaschist*in, welche*r den Vorfall mit einer Kamera dokumentierte von einem Polizisten tätlich angegriffen und ebenfalls verhaftet.

Dieser Vorfall reiht sich erneut in diverse unnötige Eskalationen seitens der Mannheimer Polizei ein: Sei es der Protest gegen die AfD auf dem Schiff „MS Kurpfalz“ oder auch die andauernden Proteste auf der Rheinau, die mit immer strikteren Auflagen überzogen werden.

Doch wir lassen uns nicht mürbe machen und werden unseren Protest weiterhin laut und entschlossen dort auf die Straße tragen, wo die AfD ihre rechte Hetze zu verbreiten versucht!
Denn eins ist wie immer klar: Im Kampf gegen Rechts kann man sich auf den Staat nicht verlassen.

Darum: Alle zusammen gegen den Faschismus!