Jungfascho sticht Antifaschisten nieder

Gestern in der Nacht vom 20. auf den 21.06.2026 wurde ein Genosse von uns durch den Jungfascho Max Dillmann niedergestochen und lebensgefährlich verletzt.

Die Messertat ereignete sich im Fridtjof-Nansen-Weg in Göttingen. Max Dillmann ist klar als Täter zu benennen und der jugendlichen rechten Clique zu zu ordnen, in welcher auch der Täter der in der Nacht zum 03.06.2026 Neonazi Parolen am Albaniplatz in Göttingen geprayt und die Regenbogen Flagge welche seitlich auf den Stufen einer Treppe zu sehen war mit einer großen Deutschlandfahne übersprayt hat, zu finden ist.

Max Dillmann
Fridtjof-Nansen-Weg 10
37085 Göttingen

Unsere Kraft und unsere Gedanken sind bei unserem Genossen.
Organisiert den antifaschistischen Selbstschutz.


Dieses Ereignis ist nicht losgelöst von der aktuellen Rechtsentwicklung und reiht sich ein in viele Angriffe gegen Personen und linke Infrastruktur in den letzten Monaten. So wurde erst vor wenigen Wochen ein Antifaschist in Stuttgart mit einem Messer attackiert. Daraufhin gab es zeitnah eine Antwort von Antifaschist:innen, um den Faschisten nicht die Straße zu lassen. Denn eine Häufung solcher Fälle ist gefährlich und bietet Potential für eine Stimmung in der sich Rechte und Faschisten vermehrt trauen offen Gewalt und Terror zu verüben. Was zu der zuhnehmenden rechten Gewalt führt haben wir in dem Artikel „Rechter Terror auf den Straßen“ genauer erläutert. 

Wichtig ist sich nicht einschüchtern zu lassen, sich zu organisieren um dem rechten Terror etwas entgenzusetzen und die Rechten immer und überall zu bekämpfen auf allen Ebenen, mit allen Mitteln. 

Wir schicken ganz viel Kraft und Solidarität nach Göttingen!