Im Zuge der rechten Massenmobilisierung nach Chemnitz 2018 wurden Gegendemonstrant*innen von Neonazis angegriffen. Sieben Jahre später fand nun der zweite Prozess sein Ende – die Neonazis kommen straffrei davon. Die skandalösen Urteile sind vor dem Hintergrund einer offensiven Entpolitisierung neonazistischer Aktivitäten zu verstehen. Am 27. August 2025 fand die Urteilsverkündung beim Landgericht Chemnitz statt: Drei der vier Angeklagten wurden freigesprochen, beim Braunschweiger Neonazi Lasse Richei wurde das Verfahren ohne Auflagen eingestellt. Bereits beim ersten Prozess wurden die Verfahren gegen drei Angeklagte gegen geringe Geldbeträge eingestellt. Bei einem Prozess gegen ursprünglich 19 Neonazis, die gezielt Antifaschist*innen angriffen haben und bei dem mehrere Neonazis erkannt wurden, sind diese Urteile nicht selbstverständlich. Kritik […]
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